Neue Studie enthüllt
Nebenkostenabrechnungen: Fast alle sind falsch
Aktualisiert am 05.09.2025 – 14:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Jedes Jahr erhalten Mieter und Mieterinnen eine Abrechnung mit allen Nebenkosten aus dem Vorjahr. Sehr oft findet man hier jedoch Fehler.
In Zeiten, in denen es ohnehin schwer ist, eine Wohnung zu finden und ein Umzug teuer sein kann, möchte man sich ungern mit dem Vermieter streiten. Doch wie eine neue Untersuchung zeigt, sollten das mehr Mieter vielleicht doch mal tun: Nach Angaben der Beratungsplattform Mineko sind 2023 und 2024 fast alle Nebenkostenabrechnungen fehlerhaft gewesen. Darüber berichtet die „WirtschaftsWoche“.
Demnach waren 93 Prozent der von ihnen geprüften Nebenkostenabrechnungen falsch. Die Plattform bietet Mietern und Mieterinnen einen Service an, um online ihre Abrechnungen prüfen zu lassen. Dabei wird auf inhaltliche und formelle Fehler geachtet. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bisher fast 80.000 Rechnungen geprüft.
Es ist klar festgelegt, was der Vermieter an Kosten auf den Mieter umlegen darf. Das ist Folgendes:
Übrigens: Sie müssen nur das bezahlen, was auch im Mietvertrag gelistet ist. Wenn Sie also im Mietvertrag nichts über Nebenkosten und deren Umfang finden, dann müssen Sie auch nichts bezahlen. Allerdings darf der Vermieter das Wort „Betriebskosten“ nennen und das auch recht vage lassen. Darunter können dann gängige Betriebskosten gefasst sein. Alles, was den üblichen Rahmen (z. B. Heizung, Wasser, Müllgebühren) sprengt, muss aber explizit im Mietvertrag dokumentiert sein.















