„Mein Herz hat geschlagen“
Rund sechs Monate Verspätung: Ehrung für Biathlonstar
Aktualisiert am 15.10.2026 – 11:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Bereits im April sollte Fabien Claude mit der höchsten Auszeichnung der französischen Republik geehrt werden. Doch erst jetzt nahm er sie entgegen.
Biathlon-Olympiasieger Fabien Claude ist mit rund einem halben Jahr Verspätung offiziell als Ritter in die französische Ehrenlegion aufgenommen worden. Am Dienstag erhielt der 31-Jährige seine Medaille im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des Bataillons von Joinville. Die Stadt Joinville-le-Pont grenzt südöstlich an Paris.
Die Auszeichnung wurde Claude von Catherine Vautrin, der französischen Ministerin der Streitkräfte und der Veteranen, an sein Revers geheftet. „Es war ein großartiger Moment“, sagte Claude dem „Nordic Magazine“. „Mein Herz hat wirklich geschlagen, als ich die Ehrenlegion erhalten habe. Das ist etwas, an das ich mich immer erinnern werde.“
Claude sollte Auszeichnung schon im April erhalten
Claude betonte zudem, alles aufgesogen zu haben. „Auf persönlicher Ebene war es eine wirklich bewegende Erfahrung“, gab er zu Protokoll.
Ursprünglich hatte Claude die Auszeichnung bereits im April erhalten sollen. Doch zu der Veranstaltung im Élysée-Palast konnte er damals nicht erscheinen. Der Grund: Er und seine Partnerin Maria Fabregat befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Weltreise. Das Paar besuchte die Malediven, Indonesien und Neuseeland.
Claude hatte im Februar bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo mit der Staffel die Goldmedaille gewonnen. 2023 war er mit der Staffel in Oberhof Weltmeister geworden. Am Wochenende nimmt er am Loop One Festival in München teil.
