Einsatzkräfte räumen Nachbarschaft
Polizei findet Sprengfallen in München – ein Toter
Aktualisiert am 01.10.2025 – 14:10 UhrLesedauer: 3 Min.
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In München brannte ein Haus. Polizei und Feuerwehr rückten zum Großeinsatz aus. Mindestens ein Mensch starb. Die Einsatzkräfte fanden Sprengfallen.
Großeinsatz im Münchner Norden: Es gibt weiträumige Sperrungen, am Mittwochmorgen stand eine Rauchwolke über einem Wohngebiet. Schwer bewaffnete Spezialkräfte der Polizei sind unterwegs.
Wie RTL berichtete, wurden 700 Menschen aus der Nachbarschaft in Sicherheit gebracht. Ursache sind laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung mehrere Explosionen. Auch Schüsse könnten gefallen sein.
„Im Augenblick gibt es keinerlei Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung“, sagte eine Polizeisprecherin t-online. Die Beamten gehen davon aus, dass ein Mann „im Rahmen eines Familienstreits“ ein Haus angezündet hat. Zwei Bewohner wurden verletzt.
Ein Polizeisprecher, der sich am Einsatzort befindet, sagte, es habe zwischen der Lerchenauer Straße und der Moosacher Straße einen Brand an einem Einfamilienhaus gegeben. „Davor stehen zwei ausgebrannte Autos, die jetzt gelöscht sind“, sagte der Sprecher weiter.
In dem abgebrannten Haus wurden Sprengfallen gefunden. Wie die „Welt“ berichtet, stießen die Beamten auf Handgranaten mit Stolperdraht.
Laut Polizei wurde zudem ein verletzter Mensch an einem See unweit des brennenden Hauses entdeckt. „Der aufgefundene Verletzte ist zwischenzeitlich verstorben“, teilte die Polizei später auf X mit. Bei ihm handelt es sich um den Tatverdächtigen. Gemeldet war der Mann an einer Wohnadresse in Starnberg.
Die „Bild“-Zeitung berichtete, offenbar habe der Mann sein Elternhaus mit Sprengsätzen präpariert, in Brand gesetzt und sich dann das Leben genommen. Entschärfer seien vor Ort. Die Beamten hätten sich dem Einsatzort anfangs nur per Hubschrauber nähern können.
Eine weitere Person wird nach Polizeiangaben vermisst, von ihr gehe aber keine Gefahr aus. Gegen Mittag war in dem Haus ein lauter, explosionsartiger Knall zu hören. Das gehöre aber zu den Entschärfungsmaßnahmen, hatte ein Sprecher zuvor erklärt.














