„Dann wird er es schwer haben“
Ex-DFB-Stars schalten sich in Kimmich-Debatte ein
04.10.2026 – 22:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Muss Joshua Kimmich um seinen Stammplatz in der DFB-Auswahl bangen? Frühere Nationalmannschaftskapitäne äußern sich.
In der Debatte um Joshua Kimmich im deutschen Nationalteam sehen die früheren Nationalspieler Lothar Matthäus und Oliver Kahn den DFB-Kapitän unter Druck. Er habe das Gefühl, dass der Bayern-Profi „nicht mehr hundertprozentig“ einen Stammplatz habe, so Kahn in einer RTL-Expertenrunde vor dem Nations-League-Spiel der DFB-Auswahl von Bundestrainer Jürgen Klopp in Griechenland.
Rekordnationalspieler Matthäus sagte: „Wenn Kimmich die Leistung bringt, dann ist er natürlich gesetzt.“ Sollte die Konkurrenz um Aleksandar Pavlović und Tom Bischof stärker spielen, „und Klopp sieht ihn in der Position von Kimmich, dann wird es Kimmich auch schwer haben“. Der 65-Jährige betonte auch: „Aber Joshua hat für mich in Amsterdam abgeliefert, war für mich der beste deutsche Feldspieler. Und deswegen sehe ich jetzt nicht diese Diskussion.“
Der 31-jährige Kimmich ist in Thessaloniki an diesem Sonntag erneut nicht dabei, da er nach seinen Einsätzen in den ersten Länderspielen gegen die Niederlande (1:1) und daheim gegen die Griechen (0:1) nicht mehr zu Klopps zweitem Kader gehört. Mit einem neu formierten und sehr gut harmonierenden Mittelfeld mit dem Bayern-Duo Pavlović und Bischof sowie Florian Wirtz hatte die DFB-Auswahl in München beim 2:0 gegen Serbien den ersten Sieg gefeiert.
Für Michael Ballack, einst ebenfalls Spielführer der DFB-Auswahl, heißt Klopps Entscheidung „nicht, dass er ihn schwächt“. Gleichzeitig meinte er mit Blick auf die anderen Mittelfeldakteure: „Es gibt Spieler, die ihn auch schnell überholen können.“













