August 27, 2026 1:56 p.m. CEST

Rückkehr in Geburtsstadt

Ex-Eintracht-Stürmer wechselt in die Oberliga


Aktualisiert am 27.08.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Sebastian Polter im Trikot von Eintracht Braunschweig: Der Löwenstadt kehrte er im Januar 2026 den Rücken. (Quelle: IMAGO/HMB Media/Claus/imago)

Schluss mit Profifußball: Ein halbes Jahr nach seinem Abschied aus Braunschweig versucht sich Sebastian Polter in neuer Rolle. Dafür kehrt er in seine Geburtsstadt zurück.

Der SV Wilhelmshaven feiert es als Transfercoup: Der Oberligist hat sich die Dienste von Stürmer Sebastian Polter gesichert. Der ehemalige Stürmer von Eintracht Braunschweig unterschrieb beim SVW einen Vertrag über drei Jahre – als spielender Co-Trainer.

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Nach einer langen Karriere kehrt der 35-Jährige dem Profifußball damit den Rücken. Unter anderem hatte er neben Braunschweig auch beim VfL Wolfsburg, 1. FSV Mainz 05, VfL Bochum, FC Schalke 04 oder bei Union Berlin unter Vertrag gestanden. Insgesamt verfügt er über die Erfahrung von 125 Bundesligaspielen (21 Tore) und 137 Partien in der 2. Bundesliga (48 Tore). Zuletzt schnürte Polter die Schuhe für den serbischen Topklub Partizan Belgrad. Dort ist nach einem halben Jahr und zwei Treffern in 17 Pflichtspielen nun Schluss.

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Für Polter ist der Wechsel gleichbedeutend mit der Rückkehr in seine Geburtsstadt Wilhelmshaven. In der Jugend des heutigen Oberligisten hatte er schon zu Beginn seiner Laufbahn für einige Jahre gespielt.

Polter nun in neuer Doppelrolle

Die Gespräche mit den Verantwortlichen des Klubs hätten ihn nun von der Aufgabe überzeugt. „Der Verein ist auf dem richtigen Weg und hat mir überzeugend aufgezeigt, was hier in den kommenden Jahren entstehen soll. Ansonsten wäre ich nicht hier“, sagte Polter zu seinem Wechsel.

Sebastian Polter (r.) mit Jannis Nikolaou: Für Eintracht Braunschweig erzielte der Stürmer drei Tore. (Quelle: IMAGO/Christian Schroedter/imago)

Dabei habe sich Wilhelmshaven auch gegen andere Mitbewerber durchgesetzt. „Natürlich hatte ich auch Angebote aus höheren Spielklassen“, sagte Polter. „Trotzdem habe ich mich ganz bewusst für ein langfristiges Engagement beim SVW entschieden.“ In Wilhelmshaven sei er nun „wahnsinnig heiß darauf“, in seiner Doppelrolle sowohl auf als auch neben dem Rasen Dinge anzuschieben und Abläufe zu professionalisieren. Sein Ziel sei es, „den SVW wieder zu einer echten Marke mit Strahlkraft für die gesamte Region zu machen.“

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