König Frederik X. und Königin Mary
Dänische Royals trauern um langjährigen Beichtvater
12.08.2026 – 14:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Er traute das damalige Kronprinzenpaar, taufte ihre vier Kinder und leitete die Trauerfeier für Prinz Henrik. Nun ist Erik Norman Svendsen gestorben.
Die dänische Königsfamilie trauert um einen langjährigen Vertrauten. Erik Norman Svendsen war bei den bedeutendsten kirchlichen Ereignissen der dänischen Royals dabei. Am Montagabend ist der Bischof im Alter von 85 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Das teilte das Bistum Kopenhagen am Dienstag mit. Er hinterlässt seine Ehefrau, Kinder, Enkelkinder und Urenkel.
Erik Norman Svendsen leitete das Bistum Kopenhagen von 1992 bis 2009 und wurde 2008 zum Geistlichen des Königshauses ernannt. Dieses Amt übte er bis 2018 aus. Der gebürtige Kopenhagener war königlicher Beichtvater und führte zahlreiche kirchliche Zeremonien durch: Taufen, Trauungen und Trauerfeiern.
Im Mai 2004 traute er König Frederik X. und Mary von Dänemark, damals noch Kronprinzenpaar. Zwei Jahre später taufte er deren erstgeborenen Sohn, Kronprinz Christian, 2007 Prinzessin Isabella und im Jahr 2011 die Zwillinge Vincent und Josephine. Zuletzt erwies er als er Geistlicher des Königshauses im Februar 2018 Prinz Henrik, dem Gemahl der früheren dänischen Königin Margrethe II., die letzte Ehre.

Der aktuelle Bischof von Kopenhagen, Peter Skov-Jakobsen, würdigte Svendsens diskrete Hingabe und seinen Dienst für die Königin und die königliche Familie. Das dänische Königspaar drückte seine Trauer über den Verlust aus.
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„Das Königspaar hat die traurige Nachricht vom Tod des ehemaligen königlichen Seelsorgers Erik Norman Svendsen erhalten, und Ihre Majestäten sprechen den Hinterbliebenen ihre herzlichsten Gedanken und ihr Mitgefühl aus“, heißt es in einer E-Mail an die dänische Nachrichtenagentur Ritzau, aus der dänische Medien zitierten.
Svendsen war offenbar ein moderner Geistlicher. In der Mitteilung des Bistums Kopenhagen heißt es, er sei den „Fragen der Zeit nicht aus dem Weg“ gegangen. „Er unternahm Schritte, damit die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare stattfinden konnte, […] „trotz Widerstands und weil er es für richtig hielt.“ So habe er dazu beigetragen, den Weg für gleichgeschlechtliche Ehe zu ebnen.













