Nach Video-Botschaft
Linken-Fraktion: Emde kann nicht mehr für die Fraktion sprechen
Aktualisiert am 16.10.2026 – 16:53 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Berliner Linken-Politikerin Vanessa Emde hat die Fraktionsführung inmitten der Sondierungen gegen sich aufgebracht. Diese reagiert nun.
Eine Videobotschaft der Berliner Linken-Politikerin Vanessa Emde hat nun Konsequenzen für sie. Der Fraktionsvorstand der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus teilte am Freitagnachmittag mit: „Der Fraktionsvorstand ist sich einig, dass Frau Emde in dieser Situation nicht öffentlich für die Fraktion sprechen kann.“
Man habe sich gemeinsam mit den Landesvorsitzenden der Linken ausgetauscht. „Wir müssen feststellen, dass wir uns mit einer Abgeordneten konstituiert haben, die nicht mit der Partei kooperiert – weder mit der Bezirks- noch mit der Landes- oder Bundesebene“, hieß es in der Erklärung.
Die gemeinsame Einschätzung des Vorstandes sei, dass die am Dienstag unterzeichnete Mandatsträgervereinbarung der Linken nicht akzeptiert werde und eine gemeinsame Arbeitsgrundlage nicht gegeben sei, hieß es weiter. „Dazu gehört neben anderen Vorgängen auch die Erklärung in einem Social-Media-Post, mit der die Unterschrift unter die Konstituierungserklärung der Fraktion faktisch zurückgezogen wurde.“
„Wir werden in der regulären Fraktionsvorstandssitzung am kommenden Dienstag über das weitere Vorgehen beraten und dazu Vanessa Emde einladen“, hieß es weiter.















