Mit neuem Namen
Fiat bringt Kleinstwagen-Klassiker zurück
19.10.2026 – 11:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Fiat plant ein neues kleines Elektroauto – und hat sich dafür bereits einen Namen gesichert. Das Konzept soll an einen alten Bekannten erinnern.
Die Urversion des Fiat Panda ist eine Ikone der Automobilgeschichte: Klein, sparsam, günstig und mit einem flexiblen Innenraum ausgestattet, fand der italienische Kleinwagen schnell seine Fans. Nun könnte das Konzept zurückkehren – allerdings unter neuem Namen: Wie das Portal „Autocar“ berichtet, arbeitet Fiat an einem neuen kleinen Elektroauto und hat sich dafür die Bezeichnung „Koala“ gesichert.

Der mögliche Name folgt einer neuen Logik bei Fiat. Fiat-Chef Arnauld Belloni sagte dem britischen Magazin „Autocar“: „Wir haben einen Koala, einen Panda und einen Grizzly“ – alles Bärennamen. Nur den Namen Kodiak könne Fiat nicht nutzen, weil Skoda ihn bereits für sein großes SUV verwendet.
- Ihn kann China nie schlagen: Der große Trumpf von Europas Autobauern
Der Stromer soll technisch eng mit dem kommenden Citroën 2CV verwandt sein. Beide Modelle nutzen demnach eine neue Stellantis-Plattform für kleine Elektroautos. Der Citroën wurde auf dem Pariser Autosalon 2026 als Konzeptfahrzeug gezeigt und soll 2028 in Serie gehen. Auch Fiats Modell sei bereits weit fortgeschritten, wurde in Paris aber noch nicht präsentiert.
Der neue Fiat dürfte eine elektrische Ergänzung zum heutigen Panda werden. Den Verbrenner-Panda will Fiat nicht einfach ersetzen. Das Modell bleibt vor allem in Italien wichtig, wo es weiterhin zu den meistverkauften Autos zählt. Gleichzeitig dürfte auch der elektrische Grande Panda weiter im Angebot bleiben.
Bekannte Motive, aber nicht retro
Auch wenn Fiat bei seinem neuen E-Auto auf bekannte Panda-Motive zurückgreifen könnte, soll es kein Retro-Modell werden. Belloni schloss laut „Autocar“ eine Wiederbelebung früherer Panda-Versionen nach Art des neuen Citroën 2CV aus. Er sprach von „einem sehr anderen Ansatz, nicht neo-retro“.

Damit unterscheidet sich Fiat von Citroën. Die Franzosen greifen beim neuen 2CV historische Merkmale der „Ente“ auf: runde, frei stehende Scheinwerfer, eine steile Frontscheibe, eine gewölbte Dachlinie und ein Stofffaltdach. Das 3,76 Meter lange 2CV Concept, das die Marke auf dem Pariser Autosalon 2026 gezeigt hatte, soll bis 2028 in Serie gehen, in Europa gebaut werden und rund 15.000 Euro kosten. Technische Daten zu Batterie, Leistung oder Reichweite nennt Citroën bislang nicht.














