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Actionthriller der Achtziger Jahre mit Kultstatus


Aktualisiert am 09.09.2026 – 08:25 UhrLesedauer: 3 Min.

Mel Gibson (li.) und Danny Glover: In dieser Kult-Film-Reihe spielen sie Seite an Seite. (Quelle: Imago)

Zwei ungleiche Polizisten, ein gefährlicher Fall und reichlich Action: Dieser Buddy-Cop-Film von Regisseur Richard Donner prägte das Genre entscheidend.

Buddy-Movies leben von Gegensätzen. Zwei Figuren, die charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, müssen zusammenarbeiten. Sie wachsen aber im Verlauf der Geschichte zu einem eingespielten Team zusammen. Im Polizeifilm hatte dieses Prinzip schon in der Vergangenheit funktioniert, etwa bei „Nur 48 Stunden“ mit Nick Nolte und Eddie Murphy.

Richard Donners Film „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ trieb die Formel jedoch auf die Spitze: Der besonnene Familienvater Roger Murtaugh (Danny Glover) bekommt ausgerechnet den unberechenbaren Martin Riggs (Mel Gibson) als Partner. Trotzdem ist „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ ein Produkt seiner Zeit und hat gerade deshalb Kultstatus.

Denn als der Film 1987 in die Kinos kam, passte er perfekt zum amerikanischen Actionkino der Achtzigerjahre. Große Schießereien, Verfolgungsjagden und spektakuläre Stunts gehörten längst zum Erfolgsrezept des Genres. Donner verband diese Elemente jedoch mit schwarzem Humor und zwei Hauptfiguren, deren persönliche Probleme ebenso wichtig sind wie der eigentliche Kriminalfall.

Darum geht es in „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“

Für Roger Murtaugh (Danny Glover) beginnt der Fall mit dem Tod einer jungen Frau, die aus einem Hochhaus gestürzt ist. Was zunächst wie ein Suizid aussieht, entpuppt sich schnell als Verbrechen. Ausgerechnet jetzt bekommt der erfahrene Polizist einen neuen Partner zur Seite gestellt: Martin Riggs (Mel Gibson), der seit dem Tod seiner Frau kaum noch etwas zu verlieren hat. Seine unberechenbare Art und seine Bereitschaft, sich selbst in größte Gefahr zu bringen, machen die Zusammenarbeit nicht gerade einfach.

Bei ihren Ermittlungen stoßen Riggs und Murtaugh auf Hinweise, die weit über einen einzelnen Mordfall hinausgehen. Die Spur führt zu einem gefährlichen Netzwerk von Drogenschmugglern und ehemaligen Soldaten, bei dem auch der skrupellose Mr. Joshua (Gary Busey) eine Rolle spielt. Je näher die beiden Polizisten der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird der Fall. Gleichzeitig müssen aus den unfreiwilligen Partnern erst Verbündete werden, die sich im entscheidenden Moment aufeinander verlassen können.

Für „Lethal Weapon“ ließ Regisseur Donner einen anderen Film sausen

Eigentlich sollte Regisseur Richard Donner Mitte der Achtzigerjahre einen ganz anderen Film als „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ drehen. Nach dem Erfolg von „Die Goonies“ war er für „The Lost Boys“ vorgesehen. Er arbeitete bereits an der Entwicklung des Vampirfilms.

Dann bekam Donner jedoch Shane Blacks Drehbuch zu „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ angeboten. Der Regisseur war von dem bereits weit ausgearbeiteten Skript so angetan, dass er das Projekt wechselte. „The Lost Boys“ überließ er schließlich Joel Schumacher, blieb dort aber als ausführender Produzent an Bord. Donners Entscheidung sollte sich auszahlen.

Der Regisseur brachte seine Erfahrung mit großen Abenteuer- und Actionproduktionen in das Projekt ein und verlieh Shane Blacks Geschichte eine klare, dynamische Bildsprache. „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ verband die Geschichte zweier gegensätzlicher Polizisten mit rasanter Action, schwarzem Humor und ungewöhnlich ernsten Momenten.

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