Oktober 2, 2026 11:51 p.m. CEST

Frankreich patzt gegen Italien

Ein Bayern-Star trifft, ein anderer fliegt vom Platz

02.10.2026 – 22:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Betretene Miene: Dayot Upamecano verlässt nach seiner Gelb-Roten Karte den Platz. (Quelle: CATHERINE STEENKESTE)

Drittes Spiel für Frankreich unter Zinédine Zidane, erster Punktverlust. Beim Duell gegen Italien stehen zwei Bayern-Profis im Fokus – aus unterschiedlichen Gründen.

Zinédine Zidane hat bei seinem Wiedersehen mit Italien den nächsten Sieg mit der französischen Fußball-Nationalmannschaft verpasst. Gut 20 Jahre nach dem berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 kam Zidanes Starensemble in Paris nicht über ein 1:1 (0:0) gegen die Mannschaft von Trainer Roberto Mancini hinaus und ließ in der Nations League erstmals Zähler liegen.

Bayern Münchens Michael Olise (55.) brachte Frankreich mit einem Traumtor in Führung. Doch Alessandro Bastoni (68.) vermieste mit dem Ausgleich die Heimpremiere von Nationaltrainer Zidane, dessen Mannschaft in der Schlussphase nach Gelb-Rot gegen den zweiten Münchner Dayot Upamecano (85.) in Unterzahl spielte, und bescherte den Italienern einen Achtungserfolg beim WM-Vierten.

Nach zwei 1:0-Siegen in Belgien und in der Türkei hofften die französischen Fans auf ein Spektakel ihres Teams. Die erste große Torchance ging aber an die Gäste, Moise Kean scheiterte aus fünf Metern an Mike Maignan (9.). Frankreich fand nur schleppend ins Spiel, erst eine abgefälschte Flanke von Olise brachte Gefahr – doch der Ball landete nur auf der Latte (23.). Italien hielt gut mit, kurz vor der Pause verpasste Davide Frattesi (41.) die Gästeführung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drückte Frankreich auf das Gaspedal, Gianluigi Donnarumma verhinderte aber zunächst gegen Ousmane Dembélé (48.) und Olise (50.) den Rückstand. Kurz darauf war der italienische Torwart dann aber machtlos: Einen Freistoß tippte Rayan Cherki mit dem Fuß nach vorne an, bevor Olise den Ball sehenswert über die Mauer zirkelte. Auf der Gegenseite nutzte Bastoni dann eine Nachlässigkeit der französischen Hintermannschaft aus und sorgte für den ersten französischen Punktverlust in der Ära Zidane.

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