Juli 15, 2026 7:00 p.m. CEST

Schwere Unwetter in Süddeutschland

DWD ruft zwischenzeitlich höchste Warnstufe aus


Aktualisiert am 15.07.2026 – 16:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Unwetterschäden in Bayern: Auch am Mittwoch bleibt die Gefahr von Unwettern bestehen. (Quelle: IMAGO/MICHAEL BIHLMAYER/imago)

Die DWD-Warnungen wegen Gewittern erreichen die Unwetterstufe. In einem Landkreis in Süddeutschland galt zwischenzeitlich gar die höchste Warnstufe lila.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwochnachmittag zahlreiche amtliche Warnungen ausgerufen. Besonders heikel war die Lage demnach im Landkreis Konstanz. Dort galt zeitweise Warnstufe Lila – und damit die höchstmögliche Warnstufe. Nach 16 Uhr wurde die Warnung auf die zweithöchste Stufe herabgesetzt.

Die Meteorologen warnten vor „extrem heftigem Starkregen“ mit Mengen von bis zu 50 Liter pro Quadratmeter. Dazu kämen Sturmböen bis 100 km/h und Hagel mit bis zu drei Zentimeter Korngröße. „Lebensgefahr“, warnten die Wetterexperten. Es drohten Erdrutsche, Keller könnten überflutet werden. Verbreitet sei mit Aquaplaning auf den Straßen zu rechnen. Den Menschen im betroffenen Gebiet wurde empfohlen, den Aufenthalt im Freien „unbedingt“ zu vermeiden und Schutz zu suchen.

Dass der DWD die höchste Warnstufe ausruft – wenn auch nur in einem kleinen Teil Baden-Württembergs – kommt äußerst selten vor. Für viele weitere Kreise und Städte im Süden Deutschlands gelten amtliche Warnungen der Stufen zwei oder drei von vier. Auch dort seien schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel zu erwarten.

Im Video | Hagelmassen legen deutsche Stadt lahm

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Quelle: dpa

Die Gewitter sollen auch in der Nacht auf Donnerstag weiter anhalten. Am Donnerstag selbst entspannt sich die Wetterlage dann zunächst – bevor am Freitag neue Unwetter Deutschland treffen sollen.

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