Von Konstantinos Tsellos & Euronews mit ΑΠΕ ΜΠΕ
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Drei Feuerwehrleute kamen am Mittwoch bei der Bekämpfung von Waldbränden in Griechenland ums Leben, als stürmische Winde im ganzen Land mehrere neue Brände auslösten.
Laut einer Erklärung der Feuerwehr „haben sie ihre Pflicht heldenhaft erfüllt und das Leben und Eigentum der Bürger sowie die natürliche Umwelt geschützt“, während die Führung der Feuerwehr „den Familien und Angehörigen der Verstorbenen ihre tiefe Trauer und ihr aufrichtiges Beileid zum Ausdruck bringt“.
Insgesamt 156 Feuerwehrleute sind an der Löschung des Feuers beteiligt, das am Mittwoch gegen Mittag in der Nähe von Rethymno ausgebrochen war. Sie werden von acht Bodenteams, 33 Feuerwehrfahrzeugen, vier Hubschraubern und vier Flugzeugen unterstützt, die regelmäßig Feuerlöscheinsätze aus der Luft durchführen.
Auch Wassertanker und schwere Maschinen der Gemeinde Agios Vasileios unterstützen die Bemühungen der Feuerwehr.
Starke Winde mit Böen der Stärke 7 auf der Beaufort-Skala haben die schnelle Ausbreitung des Feuers vorangetrieben und die Bedingungen vor Ort äußerst schwierig gemacht.
Evakuierungen laufen
Die Evakuierung von Agia Galini und die organisierte Abschiebung ausländischer Touristen sind im Gange, nachdem wegen des großen Waldbrandes in der Gegend ein Notruf 112 ausgelöst wurde.
Der Hotelsektor in Rethymno wurde in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, wobei der Hoteliersverband von Rethymno die Verfügbarkeit von Unterkünften prüft, um bei Bedarf die Evakuierten unterzubringen.
Im Gespräch mit der Athen-Mazedonischen Nachrichtenagentur (ANA-MPA) sagte Michalis Christoforakis, Mitglied der Rethymno Hoteliers Association und Hotelier in Agia Galini, dass das Feuer zum Zeitpunkt des Beginns der Evakuierung von der Siedlung aus nicht sichtbar gewesen sei. Er fügte hinzu, dass Touristen und Anwohner den Anweisungen der Notrufnummer 112 gefolgt seien, die sie nach Tympaki verwies, und betonte, dass keine Panik bestehe.
Christoforakis schätzte, dass sich derzeit etwa 2.000 Touristen in Agia Galini aufhalten und sagte, dass die örtlichen Hotels in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden stünden, das Feuer genau beobachteten und bei Bedarf Hilfe leisteten.
Zuvor waren die Siedlungen Krya Vrysi, Saktouria, Melampes, Agios Georgios, Agios Pavlos und Triopetra aufgrund der Notrufnummer 112 zum Schutz der Bewohner evakuiert worden.
Mittlerweile wurden nach Angaben der Feuerwehr vor Agios Pavlos bisher 29 Menschen von Rettungsbooten der Küstenwache mit Unterstützung privater Schiffe aus dem Meer gerettet.
Im Gespräch mit ANA-MPA beschrieb Evangelia Glampedaki, stellvertretende Bürgermeisterin für Kultur der Gemeinde Agios Vasileios, die Situation als „außer Kontrolle“ und fügte hinzu, dass die kommunalen Dienste weiterhin in höchster Alarmbereitschaft seien.
Sie sagte, die Gemeinde habe bereits geplante Kulturveranstaltungen abgesagt, da ihre oberste Priorität darin bestehe, die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten und die Brandbekämpfung zu unterstützen.
Die Brandermittlungseinheit von Rethymno untersucht die Brandursache.
Zusätzliche Quellen • ERTNEWS.GR
