„Ich bin nicht asozial genug“
Djamila Rowe beendet ihre TV-Karriere – das macht sie jetzt
04.10.2025 – 11:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Fernsehen wollte sie nicht mehr, jetzt lebt sie ein unabhängiges Leben als Erotikmodel. Djamila Rowe verdient als „strenge Lehrerin“ ihr Geld.
Djamila Rowe trat Anfang der 2000er-Jahre in den Schein der Öffentlichkeit. Bekannt wurde sie damals durch eine erfundene Affäre mit einem Botschafter. Anschließend startete ihre TV-Karriere. 2004 nahm sie bei „Die Alm“ teil, später bei „Adam sucht Eva“, vor zwei Jahren konnte sie das Finale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ für sich entscheiden. „Ich mochte die freie Entfaltung, so zu sein, wie man ist. Dass man die Chance hat, den Zuschauern zu zeigen, wie man abseits der Presseberichte wirklich ist“, sagt sie rückblickend bei t-online.
Doch nun hat Djamila Rowe unter ihre TV-Karriere einen Schlussstrich gezogen, nachdem sie zuletzt gleich mehrere Absagen von großen TV-Formaten erhalten hatte. „Da geht es um viel Geld. In der Sommerzeit ging es mir daher nicht so gut. Ich hegte viele Selbstzweifel, ob ich komplett Schluss mit der Branche mache“, sagt sie.
Die Trash-Fernsehlandschaft hat sich laut ihr aber ohnehin in eine negative Richtung entwickelt. „Da ist wenig Platz für Authentizität, es geht vielmehr darum, ‚Show‘ zu machen“, kritisiert die 58-Jährige. „Die wollen heute Leute, die sich gegenseitig fertigmachen, die Drama produzieren um jeden Preis. Aber das bin ich nicht. Ich sage meine Meinung, ja, aber ich bin nicht asozial genug für die heutigen TV-Formate.“
Djamila Rowe, die schon früher als Model gearbeitet hat, hat nun die Erotikplattformen OnlyFans und BestFans entdeckt und kreiert kostenpflichtige Inhalte. Sie inszeniert sich dort als „strenge Lehrerin“, erklärt sie. „Man sagte mir, das Dominante würde mir gut stehen. Es ist wie ein Schauspieler, der eine Rolle spielt, wie Theater, nur intimer. Ich schlüpfe in diese Rolle, und für die Zeit bin ich diese Frau. Aber dahinter bin ich immer noch ich. Djamila. Mit all meinen Ecken und Kanten.“ Bei ihrer Arbeit möchte sie gewisse Grenzen aber nicht überschreiten: „Ich werde mir keine Sextoys einführen und ich werde keine Pornovideos verkaufen.“
Die Rückmeldungen sind durchweg positiv, erzählt sie. „Ich habe überhaupt keine Kritik bekommen. Dabei dachte ich, ich bekomme einen riesigen Shitstorm – aber null. Das hat mich total überrascht.“ Auch ihre beiden Kinder haben kein Problem mit ihrer Arbeit. „Meine Kinder sind erwachsen und haben ihr eigenes Leben. Da ist es ihnen völlig egal, womit ich mein Geld verdiene.“
Auch eine Liebesbeziehung könnte Djamila Rowe mit ihrer Arbeit vereinbaren. Sie ist seit 16 Jahren Single, bestätigt sie t-online. „Eine Partnerschaft wäre schon wünschenswert, aber man kann nichts erzwingen. Jeder wünscht sich doch einen tollen Partner an der Seite, mit dem man alles teilen kann. Aber wenn dies nicht mehr für mich vorgesehen ist, ist es auch okay“, so ihre Worte.













