AirPods 5 im Test
Das ist eine kleine Revolution
26.09.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 3 Min.

Mit der fünften Generation seiner Open-Ear-Kopfhörer legt Apple technisch spürbar nach. Eine kleine Neuerung macht die AirPods 5 zum echten Gamechanger.
Als die erste Generation der AirPods auf den Markt kam, war die Begeisterung groß – aber auch die Kritik. Manche Nutzer bemängelten die schwache Akkulaufzeit, andere hatten Probleme mit der Passform, sodass die Kopfhörer etwa beim Joggen aus dem Ohr fielen. Nun hat Apple die fünfte Generation herausgebracht; die Kinderkrankheiten sind inzwischen verschwunden.
Apple bietet zwei neue Modelle an: die AirPods 5 für 149 Euro und die AirPods 5 mit kabellosem Ladecase für 169 Euro. t-online hat das teurere Modell getestet, denn es hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem günstigeren Produkt und seinen Vorgängern.
Der erste Eindruck
Beim Auspacken fällt sofort die minimalistische Verpackung auf, passend zum Inhalt – außer den Kopfhörern in ihrer Ladeschale ist nichts enthalten. Das war ein Punkt, den t-online bereits im Test der AirPods 4 bemängelt hatte. Auch wenn man sich daran gewöhnt hat, dass Apple kein Zubehör mehr mitliefert, bleibt es ein kleiner Dämpfer. Zum Aufladen benötigt man ein USB-C-Kabel, für kabelloses Laden ein Apple-Watch- oder ein Qi-Ladegerät.
Äußerlich unterscheiden sich Case und Kopfhörer nicht vom Vorgängermodell, Maße und Gewicht sind identisch. Die Passform ist wie schon bei den AirPods 4 sehr gut: Sie sitzen angenehm, verursachen auch bei längerem Tragen keine Schmerzen und bleiben selbst beim Sport fest im Ohr.
AirPods 5 mit kabellosem Ladecase – Daten und Fakten
- Preis: 169 Euro
- Akkulaufzeit: ANC an → bis zu 5 Stunden; ANC aus → bis zu 7 Stunden; gesamt mit Case → bis zu 22 Stunden
- Schnellladung: 5 Minuten im Case → rund 1 Stunde Wiedergabe
- Chip: Apple H2
- Maße: 46,2 × 50,1 × 21,2 Millimeter (Case)
- Gewicht: 34,7 Gramm
So gut sind Klang und Geräuschunterdrückung
Der wichtigste Punkt bei Kopfhörern ist natürlich der Klang. Schon die AirPods 4 überzeugten, doch beim Nachfolger wird der Unterschied deutlich: Der Sound ist satter, tiefer und klarer. Apple hat die akustische Architektur überarbeitet – und das hört man. Dank des adaptiven Equalizers passt sich der Klang an die Ohrform und die Umgebung an.
Auch die aktive Geräuschunterdrückung (ANC; Active Noise Cancellation) wurde verbessert. Das fällt sofort auf, sobald die AirPods mit aktivierter Geräuschunterdrückung eingesetzt werden. Wer dieses Gefühl nicht gewohnt ist, empfindet es im ersten Moment als etwas seltsam – so, als wäre man plötzlich von der Welt abgeschnitten. Umgebungsgeräusche werden bei den neuen AirPods 5 bis zu 1,5-mal besser ausgeblendet als beim Vorgängermodell.
Laute Geräusche wie vorbeifahrende Autos sind zwar noch wahrnehmbar, aber deutlich gedämpfter; Gespräche werden fast vollständig weggefiltert. Im Transparenzmodus gelingt Apple ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Außenwelt und Musik. Die Konversationserkennung senkt zudem automatisch die Lautstärke, sobald ein Gespräch beginnt.














