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Halsschmerzen und deren Ursachen
Die häufigste Ursache von Halsschmerzen sind durch Viren oder Bakterien ausgelöste Infektionen. Die Schmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten. Neben den Schleimhäuten der Atemwege kann auch der Kehlkopf oder der Rachen entzündet sein und Schmerzen im Hals verursachen.
Häufige Ursachen von Halsschmerzen im Überblick:
- Erkältung (grippaler Infekt)
- Coronainfektion
- Grippe (Influenza)
- Mandelentzündung
- Kehlkopfentzündung
- Rachenentzündung
- Schilddrüsenentzündung
- Erkrankungen der Speiseröhre
- Allergien
- Überbeanspruchung der Stimme – zum Beispiel durch lautes Reden, Singen, Schreien
- Reizung der Atemwege – zum Beispiel durch Rauchen, trockene Luft oder Chemikalien
- andere Erkrankungen – zum Beispiel Pfeiffersches Drüsenfieber, Mumps, Pseudokrupp
Sind Halsschmerzen ansteckend?
Werden die Halsschmerzen durch Viren oder Bakterien hervorgerufen, ist die Infektion ansteckend. Die Übertragung von Mensch zu Mensch kann durch Speichel oder Nasensekret stattfinden, etwa beim Niesen oder Sprechen. Bei anderen Ursachen, wie beispielsweise allergisch bedingten Halsschmerzen oder einer überbeanspruchten Stimme, besteht keine Ansteckungsgefahr.
Halsschmerzen bei Kindern: Ursache immer abklären lassen
Auch wenn Halsschmerzen bei Kindern meist Folge einer Erkältung sind, sollte beachtet werden, dass auch einige Kinderkrankheiten mit Halsschmerzen einhergehen können.
Leiden Kinder im Spätwinter oder Frühjahr plötzlich unter Fieber mit Halsschmerzen und Belägen auf Mandeln und Zunge, können Streptokokken die Ursache sein. Das sind Bakterien, die Kinderkrankheiten wie Scharlach sowie Rachen- und Mandelentzündungen auslösen. Sie sind für etwa ein Viertel der Halsentzündungen bei Kindern zwischen fünf und 15 Jahren verantwortlich. Von einer klassischen Erkältung unterscheidet sich eine Streptokokken-Infektion dadurch, dass Symptome wie Husten oder Schnupfen ausbleiben.
Durch einen Rachenabstrich stellt der Kinderarzt fest, ob das Kind mit Streptokokken infiziert ist. Zeigt der Test eine Infektion mit Streptokokken oder anderen Bakterien, kann eine Behandlung mit Antibiotika nötig sein.
Halsschmerzen und Stillen: Das sollten Mütter beachten
Die Auslöser für Halsschmerzen in der Schwangerschaft und Stillzeit sind meist eine Erkältung oder eine Grippe. Bei Schwangeren verändert sich auch das Immunsystem, was sie mitunter anfälliger für Infekte macht.
Allgemein sollten Schwangere und Stillende vor der Anwendung von Medikamenten oder pflanzlichen Arzneimitteln klären, welche Mittel für ihre Situation geeignet sind. Dazu gehören auch Kräutertees.
Halsschmerzen: Wann zum Arzt?
Die meisten Halsentzündungen lassen sich mithilfe der oben genannten Hausmittel in wenigen Tagen auskurieren. Wenn die Halsschmerzen nach drei Tagen aber weiterhin nicht verschwunden sind oder andere Beschwerden hinzukommen, sollten Sie zu einem Arzt gehen. Auch bei starken Schmerzen, Rötungen im Rachen, geschwollenen Gaumenmandeln oder Lymphknoten ist ein Besuch beim Arzt ratsam.














