Oktober 7, 2026 12:56 p.m. CEST

Kampfansage vom Gegner

Boateng-Debüt bei deutschem Trainer-Derby


07.10.2026 – 11:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Jérôme Boateng: Der ehemalige deutsche Nationalspieler kehrt mit einem Trainer-Job in den Profifußball zurück. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago)

Zwei deutsche Trainern treffen am Wochenende beim Derby in der Türkei aufeinander. Die brisanteste Personalie auf der Bank ist jedoch der neue Co-Trainer.

Am Samstag empfängt Trabzonspor in der Süper Lig Samsunspor zum „Schwarzes-Meer-Derby“. Dabei treffen die deutschen Trainer Thomas Reis auf Thorsten Fink aufeinander. Für Reis ist es das Duell mit seinem direkten Nachfolger und zugleich das erste Spiel mit seinem neuen Assistenten an der Seitenlinie.

Denn Jérôme Boateng ist seit Anfang der Woche offiziell Co-Trainer von Reis bei Trabzonspor. Es ist seine erste Station im Profitrainergeschäft. Zuvor hatte er erste Erfahrungen als Assistent bei den Amateuren des LASK in Linz gesammelt. Reis soll selbst auf die Verpflichtung bestanden haben, die aufgrund der umstrittenen Personalie Boateng Aufsehen erregte. Einen Überblick über einige der Anschuldigungen, Verfehlungen und Handlungen Boatengs finden Sie in diesem Artikel aus dem Jahr 2024.

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Auf dem Platz steht Superstar Mohamed Salah im Mittelpunkt. Der Ägypter kommt in dieser Saison in sechs Süper-Lig-Spielen auf sieben Tore und zwei Vorlagen – darunter ein Hattrick beim 4:0-Debütsieg von Reis gegen Galatasaray Mitte September.

Motivationsrede vor Fans

Auf der Gegenseite setzt Ex-HSV-Coach Fink auf den früheren Stuttgarter Tanguy Coulibaly als wohl bekanntesten Namen aus deutscher Sicht. Der Samsunspor-Trainer stimmte Mannschaft und Fans in dieser Woche öffentlich auf das Derby ein. Das Video vom Trainingsgelände machte in den sozialen Medien die Runde.

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Reis kennt den Gegner aus eigener Erfahrung: Zwischen 2024 und 2026 trainierte er Samsunspor und führte den Klub in seiner ersten Saison als Tabellendritter in die Playoffs der Europa League.

Im Februar ersetzte Fink Reis beim Klub vom Schwarzen Meer. Nach nur zwei Monaten beim bulgarischen Rekordmeister Ludogorez Rasgrad kehrte Reis im September in die Türkei zurück.

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