September 7, 2026 3:37 p.m. CEST

Bei Netflix

„Der Nebel“: Klassischer Stephen King Horror auf der Leinwand


07.09.2026 – 14:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Thomas Jane, Nathan Gamble und Co.: Wenn der Nebel kommt, geht es um Leben und Tod (Quelle: IMAGO/Supplied by Capital Pictures/imago)

Kaum ein Autor hat das Horror-Genre so geprägt wie Stephen King. Seine Novelle lieferte die Vorlage für den Sci-Fi-Horrorfilm „Der Nebel“.

Ein Werk, das vor allem durch sein Ende berühmt wurde: Der Film greift Kings Geschichte auf und verwandelt sie in eine noch düsterere, fast provokante Version – ein Fest für Fans echten Horrors.

Darum geht es in „Der Nebel“

Billy geht mit seinem Sohn an einem scheinbar gewöhnlichen Tag einkaufen. Doch plötzlich hüllt dichter Nebel die Kleinstadt ein. Sie suchen Schutz im Supermarkt, wo immer mehr Menschen Zuflucht finden – einige verletzt, andere blutüberströmt. Alle berichten von einem unheimlichen Grauen, das draußen im Nebel lauert.

So sehenswert ist „Der Nebel“

Der Sci-Fi-Horrorfilm von 2007 basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stephen King. Auf der Filmdatenbank „IMDb“ erreicht er 7,1 von zehn Sternen, während Kritiker auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ 74 Prozent und Zuschauer 65 Prozent vergeben. „Der Nebel“ ist auf Netflix im Abo verfügbar.

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Diese Änderung überzeugte selbst Stephen King

Der Film weicht mit seinem Ende stark von der Vorlage ab – nicht nur inhaltlich, sondern auch im Ton. Solche Änderungen stoßen oft auf Kritik, doch hier erntete Drehbuchautor und Regisseur Frank Darabont Lob.

In einem Interview mit Yahoo Entertainment erzählte King: „Als Frank [Darabont] mir sagte, was für ein Ende er machen wollte, war ich sofort dabei. Ich fand es großartig. Es war so Anti-Hollywood, Anti-Alles, eigentlich. Es war nihilistisch. Ich mochte das. Also habe ich gesagt, mach das so.“

Dass Darabont sein ungewöhnliches Ende umsetzen konnte, verdankte er seinem Durchhaltevermögen. Er überzeugte die Produzenten, die ihm schließlich grünes Licht gaben – allerdings nur unter der Bedingung, das Budget deutlich zu kürzen.

Die Schwarz-Weiß-Version

Darabont hatte noch eine weitere Vision: Er wollte den Film komplett in Schwarz-Weiß drehen. Die Produzenten lehnten ab, doch später erschien eine Schwarz-Weiß-Version auf DVD – mit einem persönlichen Vorwort des Regisseurs


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