ARD-Krimi
„Tatort“ am Sonntag: Darum geht es in der nächsten Folge
28.07.2026 – 09:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diesen Sonntag führt nach Dresden.
Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.
Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in „Was ihr nicht seht“
Sonntag, 2. August 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus Dresden. Die Kolleginnen Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) und Karin Gorniak (Karin Hanczewski) ermitteln im Fall von 2023 mit dem Titel „Was ihr nicht seht“.
Darum geht es im „Tatort“ aus Dresden
Eine Leiche und eine blutverschmierte Tatverdächtige direkt neben dem Opfer. Die erste Spur scheint klar. Aber dann muss Ermittlerin Winkler feststellen, dass sie die Tatverdächtige kennt: Es ist Sarah, eine Freundin von früher, die sich an nichts rund um die Tatzeit erinnern kann.
Winkler wird zwar aus persönlichen Verbindungen vom Fall abgezogen, ihre Ermittlungen führt sie aber trotzdem fort und stößt bald auf eine entscheidende Entdeckung: In Sarahs Blut können K.O.-Tropfen nachgewiesen werden. Aber je weiter die Ermittlungen gehen, desto gefährlicher wird es für Winkler und Gorniak.
Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick
Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:
- „Tatort“ aus Kiel (2024): „Borowski und das ewige Meer“ – Sonntag, 9. August, um 20.15 Uhr
- „Tatort“ aus Nürnberg (2024): „Trotzdem“ – Sonntag, 23. August, um 20.15 Uhr
Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.
Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.
„Tatort“ versus „Polizeiruf 110“: ein ungleiches Duell
Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem „Polizeiruf 110“-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim „Tatort“ gibt, schicken beim „Polizeiruf 110“ lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen.
Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, „Tatort“-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.














