ARD-Krimi
„Tatort“ am Sonntag: Darum geht es in der nächsten Folge
22.07.2026 – 10:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diesen Sonntag führt nach München.
Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.
Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in „Game Over“
Sonntag, 26. Juli 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus München. Die Kollegen Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) ermitteln im Fall von 2022 mit dem Titel „Game Over“.
Darum geht es im „Tatort“ aus München
In diesem Fall wird es für die Polizei persönlich, denn das Opfer ist eine junge Frau aus den eigenen Reihen. Und dabei bleibt es nicht. Die beiden Ermittler Batic und Leitmayr finden eine weitere Leiche im Fluchtfahrzeug und müssen feststellen, dass es sich ebenfalls um einen Kollegen handelt.
Die ersten Spuren führen in die E-Gaming Szene, unbekanntes Terrain für das Ermittler-Duo. Hilfe bekommen sie von einem erfolgreichen Gamer, der für sie undercover geht. Aber was die Ermittlungen ergeben, führt zurück zur Polizei. Batic und Leitmayr müssen in den eigenen Reihen ermitteln.
Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick
Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:
- „Tatort“ aus Dresden (2023): „Was ihr nicht seht“ – Sonntag, 2. August, um 20.15 Uhr
- „Tatort“ aus Kiel (2024): „Borowski und das ewige Meer“ – Sonntag, 9. August, um 20.15 Uhr
Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.
Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.
„Tatort“ versus „Polizeiruf 110“: ein ungleiches Duell
Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem „Polizeiruf 110“-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim „Tatort“ gibt, schicken beim „Polizeiruf 110“ lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen.
Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, „Tatort“-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.














