Drei Sterbephasen
Das passiert, wenn ein Hund stirbt
Aktualisiert am 14.09.2026 – 07:22 UhrLesedauer: 3 Min.
Hunde sind für uns wie Familienmitglieder – wenn sie sterben, wollen wir für sie da sein. Woran erkenne ich, ob es besser ist, den alten Freund von seinen Schmerzen zu erlösen?
Für Menschen sind Hunde mehr als nur Haustiere. Sie sind Freunde, Aufpasser, Helfer und gehören zur Familie dazu. Wenn sie alt und krank werden, ist es schwer, das Leiden mit anzuschauen. Im schlimmsten Fall müssen Sie entscheiden, ob Sie Ihren Hund womöglich aktiv davon erlösen wollen.
Leidet ein Hund, kann er Ihnen das nicht mit Worten sagen, aber die Anzeichen sind augenscheinlich. Hier einige Merkmale, die darauf hinweisen, dass das Überleben gefährdet ist.
- Wenn die Muskeltätigkeit nachlässt, können Muskelspasmen oder Anfälle auftreten, was dazu führt, dass der Hund sein Gleichgewicht verliert und unsicher läuft, während seine Beine nachgeben.
- Der schrittweise Ausfall lebenswichtiger Organe wie Leber und Nieren geht oft mit Begleiterscheinungen wie Erbrechen einher, zum Beispiel von Galle.
- Der Verlust der Kontrolle über Darm und Blase führt zur Inkontinenz des Hundes, der nicht mehr in der Lage ist, Kot und Urin zu halten oder diese unkontrolliert abgibt. Begleitet werden kann dies von Durchfall mit Blut und einem fauligen Geruch.
- Trockene Haut und Schleimhäute wie Lippen oder Gaumen sind Anzeichen dafür, dass sich der Zustand des Hundes verschlechtert. Zusätzlich verblasst die Farbe der Schleimhäute. Auch das Zahnfleisch verliert seine rosa Farbe und wirkt grau.
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Die drei Sterbephasen von Hunden
Wenn das Ende gekommen ist, müssen Hundehalter sich auf einen traurigen Prozess einstellen. Er beginnt damit, dass der Vierbeiner Futter und Wasser verweigert. Das kann einige Tage dauern. Anschließend haben Hunde für eine kurze Zeit ein Hoch, das sich in einem erhöhten Bewegungsdrang äußert, schreibt landtiere.de. Hundeexperten gehen davon aus, dass die Tiere in dieser Phase die letzten Energiereserven aufbrauchen.
In Phase drei kommt es meist zu Krämpfen und unkontrolliertem Koten. Der Hund liegt nur noch regungslos da, der Puls ist schwach. Mit dem nahenden Tod des Hundes schwächen sich auch Atmung und Herzschlag immer weiter ab. Die Atmung wird flacher, bis sie schließlich ganz aussetzt, während die Lunge zusammenfällt. Auch diese Phase kann einige Tage dauern.
Wie kann ich meinem Hund jetzt beistehen?
Es gibt Hunde, die in den Tagen vor ihrem Tod den Wunsch haben, sich zurückzuziehen. Verkriecht sich der Hund in einem separaten Raum oder außerhalb des Hauses, sollte das respektiert werden. Eine warme Decke an dieser Stelle kann für eine bequeme Liegestatt sorgen.
Der Verein „Omihunde-Netzwerk e.V. – Wir helfen alten Hunden“ gibt Tipps für Rituale und Verhaltensweisen, die jetzt beiden helfen können – Hund und Halter:
Sprechen Sie mit Ihrem Hund, erzählen Sie von den guten Erlebnissen miteinander. Lesen Sie dem Tier etwas vor. Selbst wenn ein Hund die neuesten Nachrichten aus der Tageszeitung nicht versteht, hört er doch Ihre Stimme. Und Sie selbst können sich beim Lesen sammeln.















