Wenn das Watt zur Ebbezeit frei liegt, ist es Zeit für eine Wattwanderung. Denn Wandern im Niedersächsischen Wattenmeer ist ein Muss für jeden, der den Nationalpark vor der Nordseeküste besucht. Zahlreiche Lehrpfade zum „normalen“ Wandern gibt es aber auch auf dem Festland. 1986 gegründet, zählen zum Naturreservat ebenso die Inseln Borkum, Norderney, Langeoog und Spiekeroog.
Der Nationalpark liegt etwa 40 Kilometer südlich von Dresden an der tschechischen Landesgrenze. Zerklüftete Sandsteinfelsen und dichte Buchen-Eichen-Wälder prägen die Landschaft. Wenn Sie eine Wanderung zur Bastei – eine Felsformation mit Aussichtsplattform – planen, dann am Besten über den Malerweg. Seinen Namen verdankt er den Künstlern, die verschiedene Ansichten der berühmten Felsformationen auf Bildern festhielten.
Etwa 68 Prozent des Nationalparks liegen permanent unter Wasser und rund 30 Prozent werden alle sechs Stunden überflutet, um wieder trocken zu liegen, wenn das Meer sich erneut zurückzieht. Gerade deshalb ist der Nationalpark vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins so sehenswert. Wer’s lieber etwas trockener unter den Füßen mag, wandert zu Land über Salzwiesen, Sandbänke und Dünen.
Im Juni 2018 wurde bekannt, dass sich die 2014 gegründete Nationalparkregion Schwarzwald vergrößert. Bislang gehörten dem Zusammenschluss 18 Gemeinden an. Damals wuchs der Park um weitere zehn Orte, darunter Gaggenau und Durbach. Als Besonderheit des Nationalparks Schwarzwald gelten die Weideflächen in den Hochlagen, die sogenannten Grinden – ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen – sowie die Karseen, Überbleibsel aus der letzten Eiszeit.
Im Sommer beginnt nach dem Ende der Brutzeit vieler Vogelarten im Nationalpark Unteres Odertal die Kanusaison. Bis in den Spätherbst können Besucher bei geführten Exkursionen die Wasserwelt der Polderlandschaft in der Uckermark erkunden. Mehr als 160 Vogelarten gilt es auf einem etwa 120 Kilometer langen Netz an Deichwegen zu entdecken. Bekanntestes Teilstück ist der Oder-Neiße-Fahrradweg.
16. Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Das Reservat mit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wurde 1990 gegründet. Es liegt an der Ostsee- und Boddenküste Vorpommerns nordöstlich von Rostock. Die Hälfte des Nationalparks ist offenes Meer. Der Rest ist durch Windwatten, Sandhaken, Kliffs und Kiefernwälder sowie Strände und Dünen geprägt. Im September machen dort jährlich bis zu 60.000 Graukraniche einen Zwischenstopp – auf ihrem Weg nach Süden.













