Beide sind Oscar-Preisträger
Das ist Susan Sarandons berühmter Ex
04.10.2026 – 09:23 UhrLesedauer: 3 Min.
Susan Sarandon, die am 4. Oktober 80 Jahre alt wird, galt mit ihrem früheren Lebensgefährten als eines der Traumpaare innerhalb der Filmbranche. Doch nach mehr als zwei Jahrzehnten ging die Beziehung in die Brüche.
Kennengelernt hatte die Schauspielerin ihren Kollegen Tim Robbins am Set des 1988 veröffentlichten Baseball-Films „Annies Männer“. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern war nicht nur auf der Leinwand offensichtlich. Seit den Dreharbeiten führten die gebürtige New Yorkerin und ihr zwölf Jahre jüngerer Filmpartner eine Promi-Partnerschaft wie aus dem Bilderbuch. 23 Jahre sollte er der Mann an ihrer Seite bleiben.
Susan Sarandon und Tim Robbins waren für viele ein Vorbild, denn trotz der teils turbulenten Welt des Showbusiness und des großen Altersunterschieds galt die Beziehung der beiden Hollywoodstars als stabil. Sie war bekannt für ihre freigeistige Art, er für seine besonnene – eine Dynamik, die die Partnerschaft prägte. Entsprechend großes Aufsehen erregte die Nachricht ihrer Trennung im Jahr 2009.
„Die Leute kamen auf der Straße zu mir und sagten: ‚Ich habe geweint und geweint, als ich es gehört habe'“, erzählte die Schauspielerin später der britischen Zeitung „The Telegraph“. Und gestand: „Nun ja, ich war noch trauriger! Ich hätte auch nie gedacht, dass das jemals passieren würde.“ Aber die Liebesbeziehung sei einfach geendet.
Der „Thelma & Louise“-Star betonte, man sei weiterhin freundschaftlich verbunden, hauptsächlich wegen der gemeinsamen Söhne Jack und Miles Robbins, die 1989 und 1992 zur Welt kamen. Aus einer früheren Beziehung mit dem italienischen Regisseur und Drehbuchautor Franco Amurri stammt die 1985 geborene Tochter Eva Amurri.

In dem Interview erklärte Sarandon auch, warum sie mit Robbins nicht über eine Ehe nachgedacht habe: „Ich mochte schon immer die Idee, sich bewusst dafür zu entscheiden, mit jemandem zusammen zu sein. Ich dachte, wenn man nicht heiratet, würde man einander nicht so leicht für selbstverständlich halten.“ Sie ergänzte: „Ich weiß nicht, ob das nach über zwanzig Jahren noch zutraf.“
Auf die Frage der „Sunday Times“, ob sie noch einmal mit Tim Robbins zusammenarbeiten würde, antwortete Sarandon: „Wenn er mir etwas anbietet, das mir gefällt: ja. Stellen Sie sich mal vor, die Menschen in Hollywood würden nicht mit Leuten zusammenarbeiten, mit denen sie geschlafen haben.“
Schauspieler, Musiker und Aktivist
Tim Robbins blickt selbst auf eine beachtliche Karriere zurück. Mit Filmen wie „Die Verurteilten“, „Mystic River“ und „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“ hat er sich als einer der vielseitigsten Schauspieler und Regisseure Hollywoods etabliert.
Für seine Darbietung in „The Player“ wurde Robbins 1992 in Cannes ausgezeichnet und 1993 bei den Golden Globes. Als Regisseur des Gefangenendramas „Dead Man Walking“ erhielt er 1996 eine Oscar-Nominierung und für das Drehbuch zum Film eine Globes-Nominierung; Sarandon wurde als beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar geehrt. Im Jahr 2004 nahm Robbins für seine Nebenrolle in „Mystic River“ dann auch einen Goldjungen entgegen.














