Polizei durchsucht Wohnung von Abdul Ballout
12.35 Uhr: Die Polizei hat die Wohnung von Abdul Ballout durchsucht. Eine t-online-Reporterin vor Ort berichtet, dass Polizisten einen Karton mit der Aufschrift „Spusi“ aus dem Wohnhaus in ein Auto tragen. Weitere Polizisten seien noch in der Wohnung, ein Spürhund geht in die Wohnung.
Verletzte bei CSD-Anschlag: Neuer Stand bei Charité-Patienten
12.20 Uhr: Beim Anschlag auf den CSD haben mehrere Menschen schwere Verletzungen erlitten. Die Charité hat am Mittag einen Überblick zum Zustand der von ihr versorgten Patienten gegeben. „Die Charité hat gestern Nacht acht auf dem CSD verletzte Menschen versorgt, vier konnten inzwischen entlassen werden“, schrieb ein Sprecher des Klinikums. Vier weitere Patienten werden ihm zufolge aktuell auf Intensivstationen behandelt. Es bestehe „zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr“.
Wegner und Dobrindt wollen um 13 Uhr über aktuellen Stand informieren
12.05 Uhr: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wollen sich am Mittag vor der Presse äußern. Für 13 Uhr ist am Tatort im Tiergarten eine Pressekonferenz angesetzt, teilte die Senatsverwaltung mit. An dieser werde auch Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel teilnehmen. Gegen 16 Uhr sind nach einer Sondersitzung des Senats Pressestatements am Roten Rathaus geplant.
Andacht nach CSD-Angriff in Berliner St. Marienkirche
11.43 Uhr: Am Nachmittag laden die Evangelische Kirche und ihre Gemeinden zu einer Andacht in die Berliner St. Marienkirche ein. Sie beginnt um 16.30 Uhr in Berlin-Mitte. „Alle sind herzlich willkommen, miteinander zu trauern, des verstorbenen Menschen zu gedenken und den Verletzten, Betroffenen und Angehörigen im Gebet beizustehen“, teilte eine Sprecherin der Landeskirche mit. Bischof Christian Stäblein hält eine kurze Ansprache.
„Voller Mitgefühl“: Passanten schreiben auf Plakate am Tatort
11.34 Uhr: Am Tatort liegen zwei Plakate mit Stifte aus. Passanten können darauf ihre Gedanken schreiben. „Wir sind:“ steht als Überschrift auf dem einen Plakat, „Wir sind nicht:“ auf dem anderen. Auf dem ersten sammeln sich Worte wie „voller Mitgefühl“ und „Trauer“, dazu haben Besucher Herzen in Regenbogenfarben und Blumen gemalt. Auf dem zweiten Plakat steht unter anderem „voller Hass“ und „ängstlich“.
















