September 18, 2026 8:47 p.m. CEST

Streit mit Edeka und Rewe

Cola: Drohen Lücken im Sortiment?


18.09.2026 – 18:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Coca-Cola im Supermarktregal: Das Unternehmen Coca-Cola vertreibt nicht nur diese Limonade. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/brand news/imago)

Eine Preiserhöhung von Coca-Cola ruft bei Rewe und Edeka Reaktionen hervor. Während Rewe seine Lager nicht mehr nachfüllt, bleibt Edeka gelassener – vorerst.

Zum September hat Coca-Cola seine Preise wie schon in den Jahren zuvor erhöht. Und auch dieses Mal löst der Schritt zwischen dem Hersteller beziehungsweise der deutschen Tochtergesellschaft Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) und den Supermarktketten Rewe und Edeka Streit aus. Das berichtet die „Lebensmittel Zeitung“ (LZ). Demnach hat Rewe bereits einen Bestellstopp für das gesamte Sortiment verhängt. Bei Edeka geht es nur um die 1-Liter-PET-Mehrwegkiste.

Damit müssen Rewe-Kunden rechnen

Sobald die Rewe-Lager leer sind, dürften Kunden der Supermarktkette keine Dosen und Flaschen mehr von Cola, Sprite, Fanta, Mezzo Mix, Monster Energy, Powerade, Lift Apfelschorle, Vio, Apollinaris sowie Fuze-Eistee in den Regalen vorfinden.

Ob es jedoch wirklich so weit kommt, bleibt abzuwarten. Bereits vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Boykott, heißt es in dem Bericht. Damals wurden die Streitigkeiten innerhalb von zwei Tagen ausgeräumt. Die „LZ“ geht davon aus, dass der Streit auch in diesem Jahr nur kurz dauert.

Damit müssen Edeka-Kunden rechnen

Zwischen der deutschen Cola-Niederlassung und Edeka sowie dessen Getränkemarktsparte Trinkgut dürfte der Streit etwas länger dauern, schreibt die „LZ“. Sie beruft sich dabei auf Insider, die einen Zusammenhang mit der neuen Zusammenarbeit von Edeka mit dem Abholmarktbetreiber Getränke Hoffmann vermuten. Diese besteht bereits seit Juli.

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Die „LZ“ zitiert einen Edeka-Sprecher: „Wir können aber bestätigen, dass Edeka keinen Bestellstopp veranlasst hat und wir ausreichend Coke-Artikel im Sortiment bzw. Lager haben.“

Kosten für Investitionen

Die CCEP DE begründet ihre Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für Produktion, Logistik und Löhne sowie Investitionen in die Markenentwicklung. Vor einem Jahr wurden die Inflation sowie die gestiegenen Energie- und Personalkosten als Begründung genannt.

Weiterhin betont der Hersteller, dass der Händler die Preise für die Getränke festlegt.

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