Stiftung Warentest
Das sind die besten Bluetooth-Boxen im Test
Aktualisiert am 24.08.2025 – 15:09 UhrLesedauer: 4 Min.
Ein guter Lautsprecher soll kräftige Bässe und feine Details spielen. Im Test der Stiftung Warentest liefern vor allem die großen Bluetooth-Boxen ein gutes Gesamtpaket.
Mit welchen Bluetooth-Lautsprechern klingt die Lieblingsmusik am besten? Diese Frage stellt sich nicht nur im Sommer, wenn man die Abende draußen verbringen möchte oder zu einer Fahrradtour oder in den Campingurlaub aufbricht. Auch für die nächste Familienfeier oder das Freiluftkino sind die Boxen ideal.
Die Stiftung Warentest hat für die „test“-Ausgabe 02/2025 Bluetooth-Boxen getestet – und zwar anders als sonst in einem großen Test, der Bluetooth- und WLAN-Boxen beinhaltet. Wir stellen zwei Testprodukte vor.
Einer der Testsieger bleibt – wie im vergangenen Test – der Bluetooth-Lautsprecher Rockster Air 2 von Teufel mit dem „test“-Qualitätsurteil „sehr gut (1,4)“. Der Preistipp mit dem „test“-Qualitätsurteil „gut (2,4)“ ist die Box Soundcore Boom 2.
Alle Ergebnisse des Bluetooth-Boxen-Tests der Stiftung Warentest lesen Sie in der „test“-Ausgabe 02/2025.
Der Teufel Rockster Air 2 ist mit dem „test“-Qualitätsurteil „sehr gut (1,4)“ Testsieger in der Gruppe der Modelle über 2,5 Kilogramm. Mit 14,3 Kilogramm gehört der Lautsprecher zu den schwersten Modellen im Test.
Die Masse bringt jedoch auch die beste Klangqualität im Vergleich zur Konkurrenz. Im Innern sitzen ein Hochtöner und ein Tieftöner. Sie bringen klaren Sound und satte Bässe. Der Akku soll für eine Laufzeit von bis zu 58 Stunden bei mittlerer Lautstärke reichen. Ein weiterer Vorteil: Der Akku lässt sich wechseln.
Den Lautsprecher nutzen Sie auch als Powerbank und laden das Smartphone auf. Musik übertragen Sie per Bluetooth, USB-Zugang oder über den Aux-Eingang. Die Bluetooth-Box ist dank der Eingänge für Mikrofon und Instrumente auch ideal für die Bühne, Partys und Reden. Durch das breite Abstrahlverhalten sorgt der Lautsprecher für eine sehr gute Sprachverständlichkeit.
Mit einem vergleichsweise niedrigen Preis und einem mit der Gesamtnote 2,4 „guten“ Testergebnis punktet die Box Soundcore Boom 2 und ist daher auch der Preistipp der Stiftung Warentest.
Der Soundcore Boom 2 sorgt mit einer maximalen Leistung von 80 Watt und der BassUp-2.0-Technologie für beeindruckenden Klang und satten Bass. Ein Subwoofer mit 40 Watt und zwei Zehn-Watt-Hochtöner liefern klaren Stereo-Sound, unterstützt durch fortschrittliche Crossover-Technik. Der Lautsprecher ist wasserdicht und kann schwimmen, weshalb er sehr gut für Outdoor-Aktivitäten geeignet ist.
Er punktet mit bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, die integrierte Powerbank-Funktion kann gleichzeitig mobile Geräte aufladen. Die PartyCast 2.0-Funktion ermöglicht die Synchronisation von über 100 Lautsprechern, um ein beeindruckendes Klangspektrum zu erzeugen. Zusätzliche Highlights sind die LED-Lichtshow und der USB-C-Anschluss für schnelles Laden.
Alle Bluetooth-Lautsprecher aus dem Test lassen sich mit Smartphones oder anderen Bluetooth-fähigen Geräten verbinden. Dazu schaltet man zunächst die entsprechende Funktion am Smartphone ein und drückt die Bluetooth-Taste am Lautsprecher. Dieser sendet dann seinen Namen per Funk, der auf dem Smartphone unter „verfügbare Geräte“ angezeigt wird. Klickt man dort auf den Lautsprecher, werden beide Geräte verbunden.
Üblicherweise ist dieser manuelle Prozess nur einmal nötig: In der Regel erkennen sich Smartphone und Box bei der nächsten Benutzung wieder und verbinden sich automatisch.
Bei neueren Modellen ist auch die Funktechnik Near Field Communication (NFC) verfügbar. Diese Technik macht die Verbindung deutlich leichtert. Sind beide Geräte NFC-fähig, muss man das Smartphone nur kurz an die Kontaktfläche des Bluetooth-Lautsprechers halten. Im Display des Smartphones erscheint dann die Frage, ob es mit der Box gekoppelt werden soll. Dies braucht man dann nur noch bestätigen.
Das Verbinden oder Koppeln von zwei oder mehreren Bluetooth-Lautsprechern funktioniert über eine App des jeweiligen Anbieters. Die beiden Speaker teilen sich dann entweder das Stereosignal, sodass Musik räumlicher klingt, oder beide Geräte spielen dasselbe. Dann hört man an zwei verschiedenen Orten, etwa Vorgarten und Terrasse, dasselbe.
Dabei müssen jedoch die Grenzen der Bluetooth-Verbindung beachtet werden: Es können nur Lautsprecher des gleichen Anbieters oder sogar nur identische Speaker miteinander verbunden werden.
Früher konnten Bluetooth-Geräte lediglich bis zu zehn Meter überbrücken, heute schaffen sie oft hundert Meter. Das klappt allerdings nur draußen und bei optimalen Bedingungen. Hindernisse wie Wände schränken die Reichweite deutlich ein.
Die Schutzarten geben Auskunft über die Eignung von Elektrogeräten für unterschiedliche Umgebungsbedingungen. Hinter der Buchstabenkombination IP (International Protection – übersetzt: internationaler Schutz) folgt eine Kombination von bis zu vier Stellen aus Zahlen und Buchstaben.
Die erste Kennziffer beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Berührungen. Die zweite Kennziffer beschreibt den Schutz gegen Wasser. Generell gilt: Je höher die Kennziffer, desto höher der Schutz. Gilt bei einem Gerät nur der Schutz gegen Wasser, nicht aber der Schutz gegen Fremdkörper und Berührungen, wird die erste Zahl durch ein X ersetzt (IPX7).
Schutzklassen meinen etwas völlig anderes als Schutzarten: Mit der Schutzklasse wird die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen definiert, um einen Stromunfall durch einen elektrischen Schlag zu vermeiden. Die Klassen 1-3 geben an, ob das Gerät durch eine Schutzerdung, Schutzisolierung oder eine Sicherheitskleinspannung geschützt ist.















