Block-Prozess
Welche Rolle spielt ein Hafenmanager bei der Kindesentführung?
13.10.2025 – 02:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Montag geht der Block-Prozess in Hamburg weiter – mit einem ungewöhnlichen Zeugen aus dem Hafenmilieu. Seine Verbindung zum Fall ist bislang unbekannt.
Eine ungewöhnliche Zeugenladung beschäftigt das Hamburger Landgericht: Am Montag soll ein Manager des Hamburger Hafens im Prozess um die Entführung der Block-Kinder befragt werden. Die Verhandlung beginnt um 9.30 Uhr. Welche Verbindung der Geschäftsführer zu dem spektakulären Fall hat, ließ das Gericht vorab offen. Weitere Zeugen sind an diesem 17. Verhandlungstag nicht vorgesehen. Insgesamt sind 53 Verhandlungstage angesetzt.
Auf der Anklagebank sitzt unter anderem die Hamburger Gastronomieunternehmerin Christina Block. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, den Auftrag für eine Entführungsaktion erteilt zu haben. In der Silvesternacht 2023/24 sollen zwei ihrer Kinder aus Dänemark geholt worden sein – gegen den Willen des Vaters, bei dem sie lebten. Block weist die Vorwürfe zurück.
Der Hintergrund des Falls: ein jahrelanger, erbitterter Sorgerechtsstreit zwischen den Ex-Partnern. Insgesamt müssen sich sieben Angeklagte vor Gericht verantworten.
Die Verhandlung zieht sich. Bereits am vergangenen Prozesstag nahm die Befragung eines einzigen Zeugen fast den kompletten Tag ein. Der Sicherheitsberater berichtete detailliert, wie er die Block-Kinder in Dänemark observiert hatte – und dabei aufgeflogen war. Anwälte beider Parteien hakten immer wieder nach, stellten viele Nachfragen.














