August 20, 2026 3:13 a.m. CEST

Blaualgen

Gefahr im Wasser: Jetzt trifft es den nächsten Münchner Badesee

20.08.2026 – 01:02 UhrLesedauer: 1 Min.

Badegäste liegen am Heimstettener See im Münchner Osten (Archivbild): Das Gesundheitsamt München Land rät deshalb bis auf Weiteres vom Baden ab. (Quelle: LakoPress via www.imago-images.de/imago)

Nun trifft es auch den Heimstettener See bei München: Behörden warnen vor erhöhtem Blaualgen-Vorkommen. Verboten ist das Baden aber noch nicht.

Jetzt trifft es auch einen weiteren Badesee bei München: Im Heimstettener See haben Behörden Anzeichen für eine vermehrte Blaualgenentwicklung festgestellt. Wie das Landratsamt mitteilte, wurden bei der routinemäßigen Überwachung der Seen im Landkreis in einer am Südufer entnommenen Wasserprobe einzelne Cyanobakterien-Gattungen nachgewiesen.

Das Gesundheitsamt München Land rät deshalb bis auf Weiteres vom Baden im gesamten Heimstettener See ab. Entsprechende Hinweisschilder sollen am See aufgestellt werden.

Blaualgen im Heimstettener See: Badeverbot an mehreren Seen

Ein Badeverbot sei in Anbetracht der Gesamtsituation und der Wetterprognose für die kommenden Tage derzeit jedoch nicht angezeigt, hieß es weiter. Ein stark erhöhtes Vorkommen von Blaualgen liege bislang nicht vor.

An mehreren Seen in Bayern gilt bereits ein Badeverbot wegen Blaualgen, unter anderem am Deininger Weiher südlich von München. Dort war bereits in Wasserproben vom 3. August ein stark erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien – umgangssprachlich Blaualgen genannt – nachgewiesen worden. Die Bakterien bilden die oft grünen Schlieren, die sich an der Wasseroberfläche zeigen.

Blaualgen können Übelkeit, Durchfall oder Hautausschläge auslösen

Bei einem Badeverbot dürfen auch Hunde und andere Tiere nicht in dem Wasser baden oder daraus trinken. Cyanobakterien können Giftstoffe bilden, die gesundheitliche Beschwerden verursachen. Dazu zählen etwa Übelkeit, Durchfall oder Hautausschläge – vor allem, wenn Wasser verschluckt wird oder mit Schleimhäuten in Kontakt kommt.

Auch in Franken wurden zuletzt an mehreren Stellen in Seen giftige Blaualgen festgestellt, etwa im Kleinen Brombachsee bei Absberg.

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