Krypto-Betrug
Senior verliert 170.000 Euro
16.09.2025Lesedauer: 1 Min.
Ein Senior glaubt, das große Geschäft gemacht zu haben. Über Monate zahlt er mehr und mehr ein – bis ihm klar wird, dass er Opfer eines Betrugs ist.
Ein Rentner aus Weingarten (Kreis Ravensburg) ist auf eine perfide Betrugsmasche hereingefallen. Wie die Polizei mitteilt, hat der Mann rund 170.000 Euro an eine angebliche Investmentplattform überwiesen. Die Täter lockten ihn mit dem Versprechen auf hohe Gewinne durch eine Geldanlage in Kryptowährungen.
Anfangs zahlte der Senior nur kleine Beträge, um angeblich in eine vielversprechende Geldanlage zu investieren. Doch die Täter legten nach: Mit gefälschten Kontoauszügen täuschten sie dem Mann vor, dass sich seine Investition längst rentiert habe. Er glaubte den Betrügern – und zahlte weiter.
Als der Mann im September seinen vermeintlichen Gewinn auszahlen lassen wollte, verlangten die Täter plötzlich weitere Zahlungen. Diesmal ging es angeblich um Steuern und Gebühren. Doch das Ersparte des Seniors war zu diesem Zeitpunkt längst aufgebraucht. Also nahm er zusätzlich einen Kredit auf – und überwies auch dieses Geld an die Täter.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Sie warnt eindringlich vor falschen Versprechen auf hohe Renditen – insbesondere bei Geldanlagen mit Kryptowährungen.














