Er will zu Real Madrid
Transfer eines Bundesliga-Stars wird offenbar ein Fall für die Fifa
03.08.2026 – 16:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Ivorer Yan Diomandé will zu den „Königlichen“ nach Madrid. Doch im Hintergrund tobt ein Streit zwischen seinen ehemaligen und seinen aktuellen Beratern.
Seit mehr als einer Woche gibt es Gerüchte um einen Wechsel von RB Leipzigs Yan Diomandé zu Real Madrid. Mehr als 100 Millionen Euro sollen die Sachsen Medienberichten zufolge für einen Transfer fordern. Eine Summe, die die Madrilenen wohl bereit zu zahlen wären. Dennoch stockt der Deal aktuell.
Grund dafür ist laut den spanischen Zeitungen „As“ und „Marca“ ein juristischer Konflikt zwischen der aktuellen und der ehemaligen Berateragentur Diomandés. Sowohl die Agentur Maxidel Management, die den Transfer im vergangenen Sommer aus CD Leganés nach Leipzig abgewickelt hatte, als auch seine neuen Berater von Roc Nation sehen sich im Recht.
Das steckt hinter dem Rechtsstreit
Maxidel Management behauptet wohl, weiterhin Rechte am Spieler zu besitzen. Roc Nation sieht das anders. Beide würden an einem Transfer des Spielers zu Real Madrid erheblich mitverdienen. Zudem mischen bei den Bildrechten auch andere Berater und Firmen mit. Die „Marca“ nennt die Agenturen Rainbow, Blue Crow und Dez Bamba, die alle Ansprüche geltend machen wollen. Maxidel Management soll sich bereits bei der Fifa beschwert haben. Der Weltverband untersucht den Fall laut „As“ nun. Leipzigs Geschäftsführer Marcel Schäfer wollte die Berichte öffentlich aber nicht bestätigen. Bei Sky sagte er: „Ich habe von niemandem gehört, dass etwas nicht funktioniert, weil sich da jemand querstellt.“
Den Berichten zufolge will Real Madrid die Entscheidung der Fifa abwarten, ehe der Klub aktiv wird. Leipzigs Geschäftsführer Marcel Schäfer bestätigte im Gespräch mit dem TV-Sender: „Es ist klar, dass einige sogenannte Transferexperten vor ein paar Tagen berichtet haben, der Deal sei durch, oder ihr ‚Here we go‘ gegeben haben. Das ist schlicht nicht der Fall. So weit sind wir noch nicht.“
Dennoch ist es gut möglich, dass ein Wechsel noch zustande kommt.
