1. FC Köln
WM-Star verrät: Berater verschwieg FC-Interesse
28.07.2026 – 05:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit Paul Okon-Engstler hat der 1. FC Köln einen WM-Teilnehmer verpflichtet. Das Interesse der Geißböcke wurde dem Australier zunächst verschwiegen.
Der große Name für das Mittelfeld des 1. FC Köln lässt weiter auf sich warten. Eine Leihe von Edson Alvarez gilt nach wie vor als zu kostspielig und Wunschspieler Ellyes Skhiri ist bei Eintracht Frankfurt zwar freigestellt, allerdings entpuppt sich die anvisierte Rückholaktion des Tunesiers als Hängepartie. Doch womöglich haben die Geißböcke bereits einen Mittelfeldspieler in ihren Reihen, der zu einer der positiven Überraschungen der neuen Saison avancieren könnte. Die Rede ist von Paul Okon-Engstler.
Der Australier ist einer von zwei WM-Teilnehmern, die der FC in diesem Sommer verpflichtet hat – neben Linksverteidiger Gideon Mensah, der nach einem überstandenen Infekt inzwischen ins Trainingslager nach Kitzbühel nachgereist ist. Vom längst hinterlegten Kölner Interesse erfuhr Okon-Engstler erst nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.
Keine Transfergedanken während der WM
„Mein Berater und mein Vater haben versucht, mir während der Weltmeisterschaft nichts davon zu erzählen, damit ich mich voll und ganz darauf fokussieren kann, die WM zu spielen“, verriet Okon-Engstler am Montag in einer Medienrunde in Kitzbühel.
Erst nach dem Ausscheiden mit Australien, im Sechzehntelfinale gegen Ägypten, wurde dem 21-Jährigen von der Anfrage aus der Bundesliga berichtet – ein willkommener Trost nach der bitteren WM-Pleite im Elfmeterschießen. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ein Verein wie Köln an mir interessiert ist.“ Eine Million Euro zahlten die Kölner für den Mittelfeldakteur des Sydney FC, statteten ihn mit einem langfristigen Vertrag bis 2030 aus.
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Für den früheren Bundesliga-Profi Alexander Baumjohann, der inzwischen als Sportdirektor in Sydney fungiert, kam der Transfer nicht überraschend. Während seiner Zeit in Australien habe er noch „keinen Australier gesehen, der ein solches Gesamtpaket mitbringt“, sagte Baumjohann zuletzt dem „Kicker“ und schwärmte noch weiter: „Aus meiner Sicht kann er mit seinem Gesamtpaket einer der besten australischen Spieler aller Zeiten werden.“
Damit würde sich der Youngster auf den Spuren seines Vaters bewegen. Der 54-jährige Paul Okon war einst selbst australischer Nationalspieler und Fußballprofi in Europa, spielte unter anderem für Lazio Rom, Middlesbrough, Leeds United und Oostende – wo der Kölner Neuzugang geboren wurde. Mittlerweile ist Okon senior Co-Trainer der australischen Nationalmannschaft, trainierte somit auch seinen Sohn während der WM.














