Viele Namen kursieren seit Wochen als mögliche Nachfolger von Bayern-Trainer Thomas Tuchel. Zu einem Kandidaten hat der Rekordmeister nun wohl Kontakt aufgenommen
Zinédine Zidane, Xavi und nicht zuletzt Xabi Alonso – die Liste der Kandidaten, die als Nachfolger vom scheidenden Bayern-Trainer Thomas Tuchel gehandelt werden, ist lang und prominent.
Mit Roberto De Zerbi soll sich aber auch ein bislang weniger bekannter Name im Notizblock der Bayern-Bosse wiederfinden. Das wurde bereits vor einigen Wochen publik. Der 44 Jahre alte Italiener ist seit 2022 Trainer bei Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League, führte den kleinen Klub in der vergangenen Saison auf Europa-League-Platz sechs. Aktuell belegen die „Seagulls“ Rang acht.
Eberl nimmt Kontakt zu De Zerbi auf
Nun legt ein Bericht der „Sport Bild“ nahe, dass sich der FC Bayern mit De Zerbi offenbar konkreter beschäftigt. Zumindest soll Münchens neuer Sport-Vorstand Max Eberl mit dem früheren Profi der SSC Neapel gesprochen und bei ihm ein grundsätzliches Interesse des Rekordmeisters hinterlegt haben.
De Zerbis Vertrag in Brighton, wo Nationalspieler Pascal Groß aktiv ist, läuft noch bis 2026. Der englische „Telegraph“ berichtet, dass De Zerbi eine Ausstiegsklausel in Höhe von 14 Millionen Euro besitzt.
Durch die starken Auftritte von Brighton, die klar De Zerbis Handschrift tragen, haben mehrere europäische Spitzenvereine ein Auge auf ihn geworfen. Englische Medien berichten, dass Liverpool, Chelsea, Manchester United und auch der FC Barcelona Interesse zeigen. Wie der italienische Transferexperte Matteo Moretto schreibt, soll De Zerbi einen Wechsel innerhalb der Premier League favorisieren. Er bestätigt aber auch das vorhandene Interesse der Münchner.
Leverkusens Xabi Alonso gilt als Bayerns bevorzugte Option auf die Tuchel-Nachfolge. Sport-Boss Eberl sagte zuletzt jedoch zu „Sport Bild“: „Wir überlegen genau: Welche Trainer passen zu dem, was wir haben?“ Wie die Kontaktaufnahme nun zeigt, ist De Zerbi wohl in der engeren Auswahl.












