Oktober 29, 2026 1:41 p.m. CET

„Hat mich aus der Tür geschoben“

Bayern-Boss Eberl verrät kuriose Anekdote zu Kompany


29.10.2026 – 12:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Vincent Kompany: Der Belgier ist seit 2024 Trainer des FC Bayern. (Quelle: IMAGO/Nordphoto/Schneider/imago-images-bilder)

Der Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters erinnert sich an einen Besuch zu Hause beim Trainer – und dessen verdutzte Reaktion auf einen Eberl-Satz.

Auf dem Platz wird Vincent Kompany dem FC Bayern noch einige Zeit fehlen – nach seinem Zusammenbruch und anschließendem Krankenhausaufenthalt wegen einer Hirnhautreizung soll ein Seitenlinien-Comeback des Trainers erst in ein paar Wochen angedacht sein. Mutmaßlich beim ersten Spiel des deutschen Rekordmeisters nach der Länderspielpause Mitte November könnte der Belgier wieder an der Seitenlinie stehen. Am 20.11. spielen die Bayern in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln.

Kompany kann sich derweil weiter großer Anteilnahme aus dem Sport und darüber hinaus sicher sein. Zuletzt erhielt Bayern-Sportvorstand Max Eberl am vergangenen Bundesliga-Spieltag vor der Partie gegen den SC Freiburg ein Geschenk der Breisgauer für den 40-Jährigen.

  • Nach Zusammenbruch: So lange fehlt Kompany dem FC Bayern noch
  • Duell mit zwei DFB-Stars: FC Bayern reist für Testspiel nach Afrika

Und nun erregt Eberl selbst mit einer kuriosen Anekdote zu Kompany Aufsehen. In einem Interview mit dem Bayern-Vereinsmagazin „51“ erzählte der Funktionär Details zur Verpflichtung des Trainers im Sommer 2024.

Kompany fragte Eberl: „Was machst du da?“

Damals sei er „mit Christoph (Bayern-Sportdirektor Christoph Freund, Anm. d. Red.) nach Manchester geflogen, zum letzten Gespräch. Um drei Uhr nachts sagte Vinnie: ‚Okay, ich möchte einmal darüber schlafen und mit meiner Frau reden'“, so Eberl.

Darauf habe er folgendermaßen reagiert: „Ich habe mich auf seine Couch gelegt. Er fragte: ‚Was machst du da?‘ Ich sagte: ‚Uli hat gesagt, ich darf dein Haus erst verlassen, wenn du unterschrieben hast.‘ Da hat er gesagt: ‚Ja, Max, ich mache es. Aber ich muss erst mit meiner Frau reden.‘ Er hat mich dann doch aus der Tür geschoben“, erinnert sich Eberl augenzwinkernd weiter.

Dass Eberl auf Hoeneß‘ Vorgabe verwies, nur mit einer Kompany-Unterschrift wieder gehen zu dürfen, war bereits bekannt. Wie der Abend aber genau ablief, bisher noch nicht.

Die bisherige Amtszeit des langjährigen Weltklasse-Abwehrspielers bei den Bayern verlief äußerst erfolgreich: Mit den Münchnern wurde Kompany in bisher jedem Jahr Deutscher Meister, gewann in der letzten Saison dazu auch den DFB-Pokal.

Eberl schwärmt: „Als ich nach meinem Start im März 2024 die ersten Male im Profihaus war, habe ich gedacht: Was für eine Lethargie. Wie ein Mantel der Schwere. Leute, wir sind beim FC Bayern München! Wir können jedes Jahr Meister werden, wir müssen doch Freude haben!“ Kompany habe die Stimmung „komplett wiederbelebt. Viele Spieler sind dieselben – aber sie wirken wie ausgewechselt.“

Aktie.
Die mobile Version verlassen