September 11, 2026 4:15 p.m. CEST

Geschäftsbericht enthüllt

Barcelona schuldet Bayern noch Millionen für Lewandowski

11.09.2026 – 14:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Joan Laporta: Barcelonas Präsident blickt auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr zurück – am Ende stehen Milliardenschulden. (Quelle: IMAGO/Javier Borrego/imago)

Der FC Barcelona veröffentlicht seinen Geschäftsbericht für die vergangene Saison. Aus den Zahlen gehen Millionenschulden auch bei deutschen Klubs hervor – dabei spielt ein Star-Spieler schon wieder woanders.

Nach seinem Transfer im Sommer 2022 schuldet der FC Barcelona dem FC Bayern noch immer Geld für Robert Lewandowski. Das geht aus dem Geschäftsbericht der Katalanen für die Saison 2025/26 hervor, den sie ihren Mitgliedern vor Veröffentlichung zur Verfügung gestellt haben.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, schuldet der Klub dem FC Bayern München noch 11,091 Millionen Euro – als ausstehende Rate aus dem Transfer des polnischen Starstürmers. Pikant dabei: Der 38-jährige Pole spielt nicht mehr für Barcelona, sondern seit diesem Sommer für Chicago Fire in der nordamerikanischen MLS.

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Die ausstehende Summe wird im Geschäftsbericht als kurzfristige Verbindlichkeit ausgewiesen und muss innerhalb von zwölf Monaten überwiesen werden. Lewandowski war 2022 nach acht Jahren beim deutschen Rekordmeister für eine kolportierte Ablöse von 45 Millionen Euro von München nach Barcelona gewechselt.

Insgesamt 115 Millionen Euro offen

Die Bayern sind nicht der einzige Klub, bei dem Barcelona noch Transferschulden hat. Dem Bericht zufolge haben die Katalanen gegenüber anderen Vereinen Verbindlichkeiten in Höhe von 115 Millionen Euro. Darunter fallen 34 Millionen Euro an RB Leipzig aus dem Transfer von Dani Olmo sowie 19 Millionen Euro an Leeds United für Raphinha.

Dani Olmo (li.) und Robert Lewandowski (r.): Für die beiden ehemaligen Bundesliga-Spieler stehen Zahlungen aus. (Quelle: IMAGO/Burak Akbulut/imago)

Ungeachtet dessen hat Barcelona im vergangenen Sommer weiter investiert. Für 184 Millionen Euro verstärkte der Klub den Kader von Trainer Hansi Flick. Dem stehen Transfereinnahmen von 90 Millionen Euro gegenüber.

Rekordeinnahmen, aber wachsende Schulden

Der Geschäftsbericht zeichnet ein zweigeteiltes finanzielles Bild. Barcelona überschritt in der Saison 2025/26 erstmals die Milliarden-Grenze bei den Betriebserlösen: 1,06 Milliarden Euro sind ein neuer Klubrekord und bedeuten ein Plus von 66 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Als Treiber nennt der Klub verbesserte Einnahmen aus dem Camp Nou, Rekordzahlen beim Sponsoring sowie Rekordverkäufe im Merchandising.

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