Vier Jahre Bauzeit
Kölner Autobahnkreuz wird neu gebaut – Vollsperrungen notwendig
11.08.2026 – 12:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Autobahnkreuz Köln-Gremberg zwischen der A4 und A559 wird ab Mitte August neu gebaut. Autofahrer müssen sich auf Einschränkungen einstellen.
Der Neubau des Autobahnkreuzes Köln-Gremberg startet am kommenden Dienstag (18. August). Vier Jahre lang arbeitet die Autobahn GmbH an der Verbindung zwischen A4 und A559, um marode Straßen- und Brückenteile auszutauschen. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Ziel sei es, das Autobahnkreuz zukunftsfähig zu gestalten.
Durch die Bauarbeiten sind in den kommenden Jahren einzelne Sperrungen unvermeidlich, zeitweise muss der betroffene Streckenabschnitt voll gesperrt werden. Durch zusätzlich verengte Fahrspuren und kurzfristige Maßnahmen drohen für Pendler vor allem im rechtsrheinischen Stadtgebiet von Köln Verzögerungen und stellenweise auch längere Staus.
A4 bei Köln: Autobahnkreuz Köln-Gremberg wird bald voll gesperrt
Das Autobahnkreuz besteht derzeit aus vier Bauteilen, die teilweise noch aus dem Jahr 1939 stammen. „Das Bauwerk weist mittlerweile erhebliche Schäden auf und entspricht weder hinsichtlich seines Zustands noch seiner Abmessungen den heutigen technischen Anforderungen“, heißt es seitens der Autobahn GmbH weiter. Nach umfassenden Analysen sei ein Neubau beschlossen worden, da die Sanierung wirtschaftlich nicht zielführend sei.
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In der ersten Bauphase kommt es zunächst ab Mitte August nur zu kleineren Einschränkungen. Entlang des Autobahnkreuzes werden Behelfsbrücken und alternative Fahrspuren errichtet, die während des eigentlichen Neubaus genutzt werden sollen. Sobald diese fertiggestellt sind, wird mit dem Rückbau des stellenweise mehr als 80 Jahre alten Autobahnkreuzes begonnen.
A4 und A559: Marode Kreuzung muss neu gebaut werden
„Während der Bauzeit sind Verkehrsführungsmaßnahmen notwendig. Dazu gehören unter anderem Fahrstreifenverschwenkungen, zeitweise Fahrstreifenverengungen sowie temporäre Sperrungen einzelner Rampen“, heißt es seitens der Autobahn GmbH weiter. Diese würden im Vorfeld nicht gesondert angekündigt, können allerdings dennoch zu Verzögerungen führen.
Im Winter 2026/2027 soll das Autobahnkreuz dann stellenweise voll gesperrt werden. Die Autobahn GmbH hat sich für diesen Schritt entschieden, um die Maßnahmen zu bündeln und die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten. Um den Verkehr weniger zu belasten, sollen die Arbeiten am überwiegend Wochenende stattfinden. Ein Termin wird gesondert angekündigt.
A4 am Kölner Eifeltor: Stellenweise nur noch Tempo 40
Die neuen Sperrungen belasten den ohnehin schon hohen Verkehr auf der A4 im Kölner Süden zusätzlich. Seit der Sperrung der Bonner Nordbrücke führt ein Großteil des Verkehrs über die A4 und die Rodenkirchener Brücke, hinzu kommen Bauarbeiten am ebenfalls maroden Brückenbauwerk an der Anschlussstelle Köln-Eifeltor.
Dort werden Lkw mit einem Gewicht von mehr als 44 Tonnen bereits vorzeitig abgeleitet. Durch die Kontrollen an einer Schrankenanlage kommt es regelmäßig zu langen Staus, überwiegend auf der rechten Fahrspur. Stellenweise gilt dort nur Tempo 40.














