Ferienende in einigen Bundesländern
Rückreisewelle am Wochenende: Hier drohen die meisten Staus
24.08.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 3 Min.
In einem weiteren Bundesland enden die Sommerferien – und auf den Autobahnen wird es noch einmal voll. Das sind die kritischsten Zeiten und Strecken.
Am letzten Augustwochenende müssen Autofahrer auf zahlreichen Autobahnen mit Staus rechnen. Zwar geht das Verkehrsaufkommen insgesamt etwas zurück. Doch Rückreisen aus den Urlaubsregionen dürften die Straßen nach Einschätzung des ADAC noch einmal füllen.
Besonders viel Geduld brauchen Autofahrer voraussichtlich am Samstagnachmittag sowie am Sonntagnachmittag und -abend. Dann sind viele Urlauber auf dem Heimweg. Die Hauptreiserichtung verläuft vom Süden in Richtung Norden sowie von den Küsten ins Landesinnere. Hinzu kommen Reisende, die aus anderen Richtungen aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehren.
Ein Grund für den starken Rückreiseverkehr ist der Ferienkalender: In Nordrhein-Westfalen enden in der kommenden Woche die Sommerferien. In Baden-Württemberg und Bayern dauern die Ferien dagegen noch an. Auch in Österreich sind noch Ferien.
Auch in Richtung Urlaubsregionen bleibt es voll
Daher gibt es auch weiterhin Reiseverkehr in Richtung der Urlaubsgebiete. Vor allem am Freitagnachmittag und -abend rechnet der ADAC mit einem spürbaren Zustrom. Am Samstag dürfte auf vielen Strecken in beiden Richtungen dichter Verkehr herrschen. Am Sonntag dagegen bestimmen die Heimkehrer das Bild.
Zusätzlichen Verkehr können Tagesausflügler verursachen. Bei gutem Wetter könnten vor allem die Straßen in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Seen und Küsten stärker belastet sein. Das kann die Staugefahr am Samstagvormittag erhöhen. Am Abend kommen die Rückkehrer aus den Naherholungsgebieten hinzu.
Auf diesen Autobahnen drohen Staus
Besonders belastet dürften nach Einschätzung des ADAC folgende Strecken sein:
- A1 Fehmarn – Köln
- A2 Dortmund – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
- A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A24, A27, A45, A61, A81 sowie weitere stark frequentierte Fernrouten
- Ballungsräume wie München (A99) sind besonders betroffen
Lkw-Fahrverbote sollen den Reiseverkehr entlasten
Am Sonntag, 30. August, gilt das reguläre Fahrverbot für Lkw. Zusätzlich greift bis einschließlich 31. August das Ferienfahrverbot. Es gilt samstags zwischen 7 und 20 Uhr auf vielen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen. Wegen des Niedrigwassers wurden die Fahrverbote für bestimmte Transporte jedoch teilweise gelockert. Die jeweiligen Regelungen unterscheiden sich allerdings je nach Bundesland.
Auf einigen besonders belasteten Strecken müssen Autofahrer außerdem damit rechnen, dass Ausfahrten gesperrt werden. Damit soll verhindert werden, dass Fahrer bei einem Stau auf Nebenstrecken ausweichen. Solche Beschränkungen gibt es insbesondere an stark befahrenen Strecken in Süddeutschland, darunter an A7, A8 und A93 sowie auf Bundesstraßen im Alpenraum.
Auch Österreich versucht, Ausweichverkehr von einigen Nebenstrecken fernzuhalten. Dort gelten in besonders betroffenen Regionen entsprechende Fahrverbote, damit der Durchgangsverkehr auf den Autobahnen bleibt.
Abfahren bei Stau – ist das sinnvoll?

Bei einem Stau lohnt es sich nicht immer, die Autobahn zu verlassen. Nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) ist das meist erst bei einer Vollsperrung oder bei mehr als zehn Kilometern Stau sinnvoll. Denn Ausweichstrecken sind schnell überlastet.














