Besonders effektiv ist es, an den Fixkosten zu sparen. Denn wenn Sie es einmal schaffen, die Ausgaben für Miete, Energie und Co. zu reduzieren, wirkt sich das automatisch in die Zukunft aus. Sie sparen dann nicht nur einmal, sondern jeden Monat aufs Neue.
In den nächsten Abschnitten geben wir Ihnen konkrete Spartipps – für Fixkosten, aber auch einmalige Ausgaben.
Wer keine eigene Immobilie besitzt oder diese bis zur Rente noch nicht abbezahlt hat, gibt wahrscheinlich am meisten Geld pro Monat fürs Wohnen aus. Um Kosten zu sparen, könnten Sie darüber nachdenken, sich zu verkleinern. Alternativ könnten Sie einzelne Zimmer untervermieten, die Sie nicht mehr benötigen. Lesen Sie hier, worauf Sie bei einem Untermietvertrag achten sollten.
Leben Sie in einer größeren Stadt, weil das für Ihren Job notwendig war, bietet sich womöglich auch ein Umzug aufs Land an. Je nach Region sind die Mieten und Immobilienpreise dort deutlich günstiger.
Die Kosten für Energie sind in diesen Tagen ein enormer Kostenverursacher. Umso wichtiger ist es, dass Sie einen günstigen Anbieter für Strom oder Gas finden. Dabei helfen Preisvergleichsrechner im Internet. Kommt eine Preiserhöhung, haben Kunden immer ein Sonderkündigungsrecht. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Anbieterwechsel achten sollten.
Aber natürlich sparen Sie auch Geld, wenn Sie es schaffen, weniger Energie zu verbrauchen. So tun Sie nicht nur etwas für Ihre Finanzen, sondern auch fürs Klima. Heizkosten können Sie etwa reduzieren, wenn Sie die Heizkörper vor jeder Heizsaison entlüften. Das senkt den Verbrauch um bis zu zehn Prozent.
Außerdem lohnt es sich, in programmierbare Thermostate zu investieren, die die Temperatur regeln, während Sie gar nicht zu Hause sind oder schlafen. Strom sparen Sie, wenn Sie ungenutzten Geräten den Stecker ziehen, Wasser im Wasserkocher erhitzen statt auf dem Herd und eine Spülmaschine nutzen, statt selbst abzuwaschen. Auch eine Investition in neue, energiesparende Geräte zahlt sich auf Dauer aus.
Auch im Rentenalter können Sie noch die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Vorausgesetzt, Sie waren mindestens zwölf Monate bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert. Der Wechsel ist einfach.
Viele Deutsche sind überversichert. Das gilt insbesondere für Rentner, denn nicht alles, was im Berufsleben sinnvoll war, ist das auch noch im Ruhestand. Eine Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung können Sie nun getrost loswerden.














