„Kein Verständnis“
Rügenwalder und Burger King reagieren auf Schnitzel-Verbot
08.10.2025 – 15:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer ein vegetarisches Schnitzel kauft, weiß, was er bekommt: ein paniertes, pflanzenbasiertes Lebensmittel. Nun soll hierfür der Begriff Schnitzel nicht mehr gelten dürfen. Was jetzt?
Hauschild warnt: „Ein EU-weites Verbot vertrauter Begriffe wie Burger, Schnitzel oder Wurst gefährdet Verbraucherorientierung, Innovationsdynamik und das Wachstum der gesamten Kategorie.“ Verschiedene Studien zeigten, dass diese etablierten Bezeichnungen den Käufern Orientierung und Klarheit bieten und nicht zu Verwirrung führen. „In Deutschland gibt es bereits transparente Regeln, die Verbraucherschutz und Rechtssicherheit gewährleisten. Wir erwarten von der weiteren politischen Debatte, die Interessen von Verbrauchern, Landwirten und Herstellern gleichermaßen zu berücksichtigen.“
Video | „Veggie-Wurst“-Verbot: „Ich finde das Quatsch“
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Auch die Fast-Food-Restaurantkette Burger King ist ärgerlich. Sie hatte gemeinsam mit Rügenwalder Mühle und anderen bereits vor der EU-Abstimmung in einem gemeinsamen Brief vor den Folgen neuer Namensregeln gewarnt.
Yvonne von Eyb, CMO bei Burger King Deutschland, sagte t-online am Mittwoch: „Wir haben für diese Entscheidung kein Verständnis, denn vertraute Begriffe wie Veggie-Schnitzel oder veganer Burger bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern klare Orientierung. Ein Verbot nimmt ihnen diese einfache Hilfestellung und sorgt eher für Verwirrung als Transparenz.“ Bei Burger King sind pflanzenbasierte Produkte (zum Beispiel der Plant-based Whopper) laut Eyb Teil der Markenstrategie.
Einzige Hoffnung der Restaurantbetreiber und Hersteller: Eine Mehrheit aus Rechtsaußen-Fraktionen und Teilen der konservativen Fraktion um CDU und CSU stimmte am Mittwoch in Straßburg zwar für die Gesetzesänderung. Die Entscheidung ist allerdings nicht endgültig, sie geht nun in die Verhandlungen mit den 27 EU-Ländern.














