Chaotische Szenen auf dem Oktoberfest
„Die Menschen waren panisch, haben geschrien und geheult“
Aktualisiert am 29.09.2025 – 07:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Player wird geladen
Eine Durchsage, ein Posting auf X – und schnell geraten einige Menschen auf dem Oktoberfest in Panik. Jetzt gibt es Kritik am Sicherheitskonzept.
„Es war kurz vor der Massenpanik“, kommentiert eine Frau auf der Plattform Instagram einen Post der Stadt zur vorübergehenden Schließung des Festgeländes. Sie habe nach eigenen Angaben Angst gehabt, „totgetrampelt und umgeschmissen“ zu werden. „Das war brandgefährlich“, schreibt jemand anders. „Die Menschen waren panisch, haben geschrien und geheult.“
Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Menschen teils in Panik gerieten, als nichts mehr vor und zurück ging. Andere kritisierten die Lautsprecherdurchsage auf dem Festgelände als „Panikmache“. „Das Gelände insgesamt war zu voll“, erklärte eine Mitarbeiterin der Pressestelle. Konkrete Besucherzahlen lagen zunächst nicht vor.
Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht, der Sanitätsdienst des Oktoberfestes registrierte aber zwei Menschen mit Panikattacken. Die Aicher Ambulanz stockte laut „Münchner Merkur“ ihre Bettenkapazität vorsichtshalber um 30 Liegen auf.
Allerdings gab es in den sozialen Medien auch Lob für die Kommunikation der Wiesn-Verantwortlichen. Ein User schrieb laut Münchner „Abendzeitung“: „Es war halt richtig viel los, aber die Organisatoren, die Polizei und Sicherheitskräfte haben alles im Griff. Bravo München.“
U-Bahnen hielten während der kurzfristigen Schließung des Wiesn-Geländes nicht mehr am Bahnhof Theresienwiese.
Nach rund einer Stunde wurde die Sperrung aufgehoben, das Oktoberfest-Areal hatte sich ausreichend geleert und die Lage entspannte sich. „Es bestand und besteht keine Gefahr“, schrieb die Münchner Polizei auf X. Und kurz darauf: „Die Eingänge zum Oktoberfest sind wieder offen.“















