Die besten Methoden
Pfifferlinge putzen: So reinigen Sie die Pilze ohne Aromaverlust
Aktualisiert am 28.09.2025 – 07:09 UhrLesedauer: 5 Min.
Pfifferlinge haben einen leicht pfeffrigen Geschmack. Beim Zubereiten gilt es, einiges zu beachten, damit sie ihr charakteristisches Aroma nicht verlieren.
Pfifferlinge sind die ersten Wildpilze des Jahres. Sie sind dotter- bis goldgelb. Ihr Hut ist zuerst rund, dann trichterförmig. Selbst sammeln kann man sie vor allem in alten, wenig genutzten Nadel- und Laubwäldern.
Die Pilze wachsen im Wald gern in einer Lebensgemeinschaft mit Buchen, Eichen, Fichten, Birken und Kiefern. Exemplare unter einem Zentimeter Hutgröße gehören nicht in den Sammelkorb. Denn der Pilz sollte Zeit haben, seine Sporen zu verstreuen, damit die nächste Pilzgeneration heranwachsen kann.
Bevor Sie Pfifferlinge zubereiten, sollten Sie die Pilze gründlich von Schmutz säubern. Allerdings ist das Waschen mit Wasser oder gar in einer Schüssel im Wasserbad bei der Delikatesse tabu. Denn Pfifferlinge saugen sich schnell mit Wasser voll, verlieren an Aroma und schmecken dann schnell fade.
Säubern Sie die Pilze stattdessen mit einem Küchenpinsel oder einer Pilzbürste von Erde, Moos, Laub und Nadeln. Alternativ können Sie die Pfifferlinge auch mit einem Küchenpapier abreiben. Schneiden Sie Druckstellen und weiche Teile mit einem scharfen Messer heraus, die Stielenden abschneiden.
Eine Wasser-Ausnahme können Sie machen, wenn eine große Menge Pfifferlinge zu putzen ist. Dann können Sie die Pilze mit Mehl säubern. Geben Sie dafür die Pfifferlinge in ein Küchensieb und bestäuben Sie sie mit etwas Mehl. Wenn Sie das Sieb kräftig schwenken, dann werden die Pilze durch das Mehl „poliert“ und damit gereinigt.
Allerdings sollte man die Pilze danach von dem überschüssigen Mehl befreien und muss sie dafür mit Wasser abbrausen – die Pfifferlinge drohen nach dem Wässern matschig und fade zu werden. Tupfen Sie sie deshalb gut mit einem Küchentuch ab.













