Schritt für Schritt
Katzen zusammenführen: So gelingt der Start ohne Drama
22.09.2025 – 15:29 UhrLesedauer: 4 Min.
Eine neue Katze zieht ein – und die andere ist nicht begeistert? Mit diesen Tipps klappt die Zusammenführung stressfrei für alle Beteiligten.
Katzen sind Einzelgänger – das war lange Zeit eine sehr verbreitete Annahme. Inzwischen weiß man, dass das nicht stimmt. Katzen sind durchaus soziale Tiere und nicht gerne alleine. Lediglich beim Jagen bevorzugen sie es, ohne Begleitung unterwegs zu sein.
Deswegen sollte man Katzen, bis auf einzelne Ausnahmen, auch nicht alleine halten. Wenn man sich Katzen anschaffen will, nimmt man bestenfalls von Anfang an Geschwister oder ein verbandeltes Katzenpärchen (ja, so etwas gibt es tatsächlich!). Oft sind die Rahmenbedingungen aber andere und man holt eine neue Katze in ein Zuhause, in dem bereits eine andere Katze lebt.
Wie geht man am besten vor, wenn eine neue Katze einzieht? Wie vermeidet man Eifersüchteleien oder Revierstreitigkeiten? Ein Überblick.
Wie man Katzen zusammenführt, entscheidet meistens nachhaltig darüber, wie sich die Samtpfoten verstehen werden. Generell sollte eine Zusammenführung immer langsam und vorsichtig geschehen. In einigen Fällen kann es gut gehen, wenn man die „neue“ Katze sofort in einen Raum mit der „alten“ Katze steckt. Das kann aber auch völlig nach hinten losgehen, besonders dann, wenn beide Katzen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und Charakters sind.
Besser ist es, Schritt für Schritt vorzugehen. Noch bevor die neue Katze einzieht, sollten Sie ihr einen Raum zur Verfügung stellen, in dem sie sich in der ersten Zeit ausschließlich aufhalten wird. Die bereits ansässige Katze sollte den Raum in der Zeit nicht betreten, deswegen sollte es lieber ein Ort sein, an dem sie sich nicht allzu oft aufhält.
Der Raum für die neue Katze muss mit allem ausgestattet werden, was sie benötigt: Futternäpfe, eine vorbereitete Toilette, Spielzeug, einen Kratzbaum und ein Katzenbettchen. So kann die Samtpfote in Ruhe in ihrer neuen Umgebung ankommen. Das ist wichtig, denn Umzüge sind für Katzen sehr stressig.
Der große Tag ist gekommen: Die neue Katze zieht endlich ein. Nun müssen Sie zunächst ein wenig geheimniskrämerisch sein. Der neue Mitbewohner muss in seinen Raum gebracht werden – am besten so, dass beide Katzen nichts von der Präsenz der anderen mitbekommen. So kann sich der Neulinge erst einmal im neuen Zuhause akklimatisieren und die alteingesessene Katze hat noch ein paar Tage Ruhe.
Für die ersten Tage sollten beide Katzen abgeschirmt bleiben. Verbringen Sie viel Zeit mit beiden. Zwar verlangt eine neue Katze viel Aufmerksamkeit, trotzdem sollten Sie Ihren anderen Stubentiger nicht vernachlässigen. Wenn Sie merken, dass der Neuling langsam auftaut, können Sie die zweite Phase des Kennenlernens einläuten.
Die ersten Begegnungen der Katzen sollten nicht von Angesicht zu Angesicht erfolgen – das kann schnell zu Krach führen. Sie sollten besser so vorgehen:















