Krankheiten bei Katzen
Bei diesen Warnsignalen sollten Sie sofort zum Tierarzt
09.09.2025 – 14:48 UhrLesedauer: 3 Min.
Wenn Katzen krank sind, zeigen sie das meistens nicht. Besitzer sollten daher die wichtigsten Erkrankungen und ihre Anzeichen kennen.
Katzen gelten allgemein als relativ robust und zäh. Das Problem ist aber: Wenn unsere Samtpfoten leiden, tun sie es meistens still. Deswegen ist es für Katzenhalter wichtig zu wissen, was die häufigsten Krankheiten bei Katzen sind und auf welche Symptome sie achten müssen.
Viele Krankheiten haben spezifische Symptome. Für Katzenbesitzer können gewisse Verhaltensweisen aber schon ein Alarmsignal dafür sein, dass mit ihrem Tier etwas nicht stimmt. Da Katzen sich nur selten verbalisieren, wenn sie leiden, sollten Sie auf folgende Warnzeichen achten:
Wenn Ihre Katze solche Symptome zeigt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Warten Sie lieber nicht zu lange, sonst können sich Krankheiten chronifizieren oder schlimmer werden.
Was zunächst nach einem kleinen Infekt aussieht, kann bei Katzen schnell ernst werden. Katzenschnupfen ist eine ansteckende Virusinfektion, die unbehandelt chronisch werden kann. Vor allem ungeimpfte Jungtiere sind gefährdet. Ein Besuch beim Tierarzt ist dringend notwendig.
Zahnerkrankungen wie Zahnstein oder FORL (eine entzündliche Zahnerkrankung) betreffen viele Katzen – oft, ohne dass es auffällt. Dabei verursachen sie starke Schmerzen.
Chronische Nierenerkrankung
Die chronische Nierenerkrankung (CNE) gehört zu den häufigsten Todesursachen bei älteren Katzen – und entwickelt sich meist schleichend über Jahre. Blut- und Urintests beim Tierarzt können frühzeitig Hinweise liefern.
Auch Katzen können an Diabetes erkranken – vor allem übergewichtige Tiere sind betroffen. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, die Erkrankung mit Insulin und Diät gut in den Griff zu bekommen. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann sie lebensbedrohlich werden.
Ob Würmer, Flöhe oder Milben – Parasiten sind nicht nur unangenehm, sondern schwächen das Immunsystem der Katze und können Folgeerkrankungen auslösen. Regelmäßige Entwurmung und Flohprophylaxe gehören deswegen zur Gesundheitsvorsorge.
Katzenseuche (Panleukopenie)
Die Katzenseuche wird durch das Feline Parvovirus ausgelöst und betrifft vor allem ungeimpfte Jungtiere. Sie verläuft oft sehr schwer – viele Tiere sterben ohne schnelle Behandlung. Die Impfung schützt zuverlässig. Ein erkranktes Tier muss sofort in tierärztliche Behandlung.














