US Open in New York
Zverev kämpft sich trotz Rückenproblemen weiter
29.08.2025 – 08:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev gewinnt sein Match gegen Jacob Fearnley in drei Sätzen. Der Hamburger benötigt am Ende sechs Matchbälle und kämpft weiter mit Rückenbeschwerden.
Alexander Zverev hat bei den US Open die dritte Runde erreicht. Der Tennis-Olympiasieger aus Hamburg besiegte den Briten Jacob Fearnley mit 6:4, 6:4, 6:4 und zog zum siebten Mal in Serie beim abschließenden Grand-Slam-Turnier des Jahres in die Runde der besten 32 ein.
Nach dem Sieg teilte Zverev seinen Traum vom ersten Grand-Slam-Titel mit dem Publikum. Im Siegerinterview auf die Topfavoriten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz angesprochen, sagte der Hamburger: „Es ist okay, um ehrlich zu sein. Sie verdienen jede Anerkennung.“ Er unterstrich: „Ich bin hier, um ihnen die Party zu verderben.“
Gegen den Weltranglisten-60. Fearnley zeigte Zverev noch nicht seine Topform. Im dritten Satz führte er bereits mit 5:1, ließ den Briten aber herankommen und sicherte sich erst mit dem sechsten Matchball nach 2:28 Stunden den Sieg. „Er hat angefangen, unglaubliches Tennis zu spielen“, lobte Zverev seinen Kontrahenten. „Er hat es interessant gemacht am Ende.“
Sorgen bereiten weiterhin Rückenbeschwerden. Zverev bestätigte nach seinem Zweitrunden-Sieg, dass ihm der Rücken Probleme bereitet. Dies werde sich in den nächsten zwei Wochen nicht ändern. Auf die Frage nach muskulären Problemen antwortete er mit Nein.
Zverev folgte Jan-Lennard Struff in die Runde der besten 32. Der Sauerländer tritt am Freitag gegen den Amerikaner Frances Tiafoe an. Zverev spielt am Samstag um den Achtelfinaleinzug gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime.
Im Louis Armstrong Stadium, dem zweitgrößten Stadion der Tennis-Anlage, nahm Zverev dem Außenseiter direkt im ersten Spiel den Aufschlag ab. Der 24-jährige Fearnley konnte den Weltranglisten-Dritten nicht ernsthaft gefährden. Dennoch brachte sich Zverev durch Unkonzentriertheiten selbst in Schwierigkeiten.
Der zweite Satz begann wie der erste mit einem Break für Zverev. Die deutsche Nummer eins leistete sich jedoch eine Schwächephase und gab den eigenen Aufschlag ab. Mit einem weiteren Break zum 4:3 ebnete er den Weg zum zweiten Satzgewinn.















