Gefahr im Kühlregal
Beliebte Zwiebelmettwurst zurückgerufen
Aktualisiert am 28.08.2025 – 17:38 UhrLesedauer: 1 Min.
In einer Charge Zwiebelmettwurst wurden gefährliche Bakterien entdeckt. Welche Produkte betroffen sind und was Kunden nun tun sollten.
Die Schleizer Fleisch- und Wurstwaren GmbH (beliefert unter anderem Edeka und Rewe) ruft ihre Zwiebelmettwurst mit dem Produktionsdatum 11. August 2025 und der Chargennummer 133 zurück. Der Hintergrund ist ernst: In dem Produkt wurden verotoxinbildende E.-coli-Bakterien (VTEC) nachgewiesen. Diese Keime können beim Menschen schwere Erkrankungen hervorrufen.
Obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum (27. August 2025) bereits abgelaufen ist, warnen die Behörden eindringlich vor dem Verzehr. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die betroffene Wurst noch in privaten Haushalten befinde.
Der Hersteller bittet alle Kunden dringend, die Mettwurst keinesfalls zu essen, sondern sie in den jeweiligen Markt zurückzubringen. Dort wird der Kaufpreis erstattet – auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Nach dem Verzehr können Symptome wie starke Durchfallerkrankungen auftreten. Besonders gefährdet sind Kinder unter sechs Jahren, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In schweren Fällen kann es zu einem lebensbedrohlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen. Darunter versteht man die Bildung kleiner Blutgerinnsel, die Blutgefäße schädigen und die Versorgung lebenswichtiger Organe wie Nieren, Gehirn und Herz stören.
Wer die Wurst gegessen hat und entsprechende Beschwerden entwickelt, sollte sofort ärztlichen Rat einholen und in diesem Zusammenhang den Rückruf erwähnen.















