Obwohl er Millionen verdient
US-Sportstar muss Insolvenz anmelden
06.11.2026 – 08:10 UhrLesedauer: 2 Min.
NFL-Profi Rashee Rice von den Kansas City Chiefs steckt tief in der Schuldenfalle. Ein Unfall, eine Verurteilung und Zivilklagen haben ihn in die Insolvenz getrieben.
Aufgrund von Schulden in Höhe von 3,45 Millionen Dollar (3,07 Mio. Euro) hat NFL-Profi Rashee Rice von den Kansas City Chiefs in Texas Insolvenz angemeldet. Hauptgrund sind Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit einem schweren Autounfall im Jahr 2024.
Auf einer Autobahn in Dallas war Rice mit seinem Lamborghini-SUV mit rund 192 km/h unterwegs. Es kam zu einem Massencrash, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Rice flüchtete zunächst zu Fuß, stellte sich aber später den Behörden. Nach einem Schuldeingeständnis in mehreren Anklagepunkten verurteilte ihn ein Gericht zu fünf Jahren Bewährung und 30 Tagen Haft. Für die ersten sechs Spiele der NFL-Saison 2025 wurde er zudem gesperrt.
- Debüt beim Deutschland Cup: 17-Jähriger schreibt deutsche Eishockey-Geschichte
- Russland bei Eishockey-WM dabei: Finnland plant jetzt drastischen Schritt
Den Entschädigungsforderungen stehen persönliche Vermögenswerte des Wide Receivers von insgesamt 677.054 Dollar (rund 603.000 Euro) gegenüber, zu denen laut Gerichtsunterlagen auch sein Super-Bowl-Ring vom Triumph der Chiefs gegen die San Francisco 49ers im Februar 2024 zählt. Demnach diente der Ring als Sicherheit für seinen Anwalt, der Rice in den anhängigen Zivilverfahren vertritt.
In den Unterlagen wird zudem ein Anspruch in Höhe von 200.000 Dollar (178.000 Euro) zugunsten von Ex-Freundin Dacoda Jones als „strittig“ geführt. Sie hatte Rice im Februar vorgeworfen, sie angegriffen zu haben, und eine Zivilklage gegen ihn eingereicht. Der 26-Jährige befindet sich im letzten Jahr seines Rookie-Vertrages und soll ein Grundgehalt von 1,56 Millionen Dollar (1,39 Mio. Euro) verdienen.














