Die Schäden seien erheblich, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Wie viele Menschen verletzt wurden, ist noch unklar.
Köln, Berlin, Hamburg: Wasserwerfer und Barrikaden
In Köln setzte die Polizei am Rheinufer Wasserwerfer ein, nachdem Demonstranten Steine und Pyrotechnik auf Beamte geworfen hatten. Ein Polizist wurde an der Hand verletzt, rund 700 Demonstranten wurden festgesetzt. Am späten Abend griffen auf der Domplatte Randalierer Polizisten mit Flaschen und Fahrrädern an. Polizeipräsident Johannes Hermanns sagte: „Wir haben Molotow-Cocktails und Nothämmer bei Vermummten sichergestellt.“
Im Video | Berlin: Aufgeheizte Stimmung am Rosenthaler Platz
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In Berlin stoppte die Polizei einen abendlichen Protestzug unter dem Motto „Gen Z hat genug!“, der nicht zu den Demos von „Gen Z regelt“ gehörte. Aus dem Zug mit bis zu 3.500 Teilnehmern flogen Steine, zudem brannte Pyrotechnik. 27 Beamte wurden leicht verletzt, bis zu 56 Menschen vorübergehend festgenommen.
In Hamburg zündeten Vermummte nahe dem Hauptbahnhof Pyrotechnik und steckten Baustellenabsperrungen in Brand. In Leipzig zerstörte eine Gruppe von bis zu 200 Menschen nach der Demonstration mehrere Haltestellen. In Stuttgart verzeichnete die Polizei rund 50 Straftaten, fünf Beamte wurden leicht verletzt. In Karlsruhe löste die Polizei eine spontane Ansammlung von 800 Menschen mit Hilfe von Polizeipferden auf.
Politik kündigt Konsequenzen nach Gen-Z-Protesten an
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte: „Ich bin schockiert von den Gewaltexzessen in Frankfurt, die nicht ohne Konsequenzen bleiben werden.“ Und weiter: „Wer sich so verhält wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft.“
CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann stellte die Ziele der Proteste infrage: „Für einige war das der perfekte Deckmantel für Gewalt und Ausschreitungen, die sicher die Mehrheit der Teilnehmer ablehnten.“ Jens Mohrherr, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in Hessen, warf den Organisatoren vor, sich nicht ausreichend gegen Gewalt positioniert zu haben. Damit hätten sie ihrer Sache „einen Bärendienst erwiesen“.














