Rad-Star Pogačar nach schwerem Unfall
„Ich bin einfach froh, am Leben zu sein“
31.10.2026 – 16:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Tadej Pogačar war Ende August schwer verunfallt. Nun spricht er über das Ausmaß seiner Verletzungen – und wird deutlich.
Der fünfmalige Tour-de-France-Sieger Tadej Pogačar hat das volle Ausmaß seiner Verletzungen nach seinem Sturz bei der Vuelta Ende August offenbart. Neben einem Schlüsselbeinbruch erlitt der Slowene demnach drei weitere Frakturen – einen Wirbelbruch im Halsbereich und zwei in der oberen Brustwirbelsäule. Die zusätzlichen Brüche wurden erst kürzlich bei einer CT-Untersuchung in Slowenien entdeckt.
Im Gespräch mit „The Athletic“ äußerte sich Pogačar weiter zum Befund: „Als ich gesehen habe, dass ich drei gebrochene Wirbel habe? Ich bin einfach froh, am Leben zu sein – oder einfach nur stehen zu können.“
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Und weiter: „Zu diesem Zeitpunkt war ich froh, nicht an den Europameisterschaften teilgenommen zu haben, die eigentlich mein Ziel waren“, so Pogačar.
„Ich war völlig erledigt“
Die ersten Wochen der Genesung beschrieb er als besonders belastend. Sein Gleichgewichtssinn sei „völlig durcheinander“ gewesen. Pogačar schilderte die körperlichen Folgen: „Ich konnte nicht duschen. Mir wurde schwindelig, sobald ich aufstand oder den Kopf senkte. Ich war völlig erledigt, es war so hart.“ Auch mental habe er sich in dieser Phase nicht okay gefühlt und zeitweise „wie depressiv“.
Mittlerweile trainiert Pogačar wieder und verspürt nach eigenen Angaben keine körperlichen Beschwerden mehr. In Abfahrten habe er zunächst jedoch Respekt vor einem erneuten Sturz gehabt.














