„Was zum Teufel macht ihr da?“
Ex-Fußballstar attackiert United-Spieler
27.10.2026 – 18:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Niederlage gegen Bournemouth reißt bei Wayne Rooney der Geduldsfaden. Der Rekordtorschütze fordert drastische Konsequenzen.
Die sportliche Talfahrt von Manchester United nimmt kein Ende. Nach dem 0:3 gegen Bournemouth am vergangenen Sonntag, der achten Partie in Folge ohne Sieg, bricht bei den Fans die Wut aus. Doch während die Diskussionen über die Zukunft von Trainer Michael Carrick an Fahrt aufnehmen, richtet sich eine der schärfsten Kritiken direkt an die Spieler – und kommt ausgerechnet von einem Mann, der den Klub wie kaum ein anderer geprägt hat: Wayne Rooney.
Der ehemalige Kapitän und Rekordtorschütze der „Red Devils“ zeigte sich fassungslos über die Leistung der Mannschaft. „Ich sehe keinen Kampf, keine Leidenschaft. Diese Spieler laufen herum, als wäre ihnen egal, was auf dem Platz passiert“, sagte Rooney im Podcast „Stick to United“. Besonders die fehlende Einsatzbereitschaft in der Defensive empörte ihn. „Die Spieler kommen nicht an den Ball, sie kämpfen nicht. Das ist frustrierend.“
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Rooneys Kritik ging weit über sportliche Aspekte hinaus. Er stellte infrage, ob die aktuellen Spieler überhaupt verstehen, was es bedeutet, das Trikot von Manchester United zu tragen. „Ich war kein perfekter Spieler, aber ich habe immer alles gegeben – auch in schwierigen Phasen. Diese Mannschaft tut das nicht. Ich würde am liebsten in diesen Kabinengang gehen, sie alle zusammensetzen“, sagte Rooney, der dem Team die Frage stellen wollen würde: „Was zum Teufel macht ihr da?“
„Ich würde ein Feuerwerk unter ihren Ärschen zünden, weil sie verdammt noch mal nichts tun. Fußball ist ein Spiel der Emotionen. Wenn man die nicht mehr hat, sollte man nicht für diesen Klub spielen“, wurde der heutige TV-Experte deutlich.
„Die Spieler haben keine Entschuldigung“
Rooney trug zwischen 2004 und 2017 selbst das United-Trikot und gilt als einer der prägendsten Spieler der Vereinsgeschichte. Seine Karriere war von genau den Eigenschaften geprägt, die er nun bei der aktuellen Mannschaft vermisst: Leidenschaft, Härte und bedingungsloser Einsatz. „Die Fans leiden, das sieht man in ihren Gesichtern. Sie zahlen ihr Geld und sehen Spieler, die nicht bereit sind, für dieses Trikot zu sterben“, so der 41-Jährige.














