Vorfall im Achtelfinale
Drei Monate später: Fifa sperrt WM-Teilnehmer
Aktualisiert am 20.10.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Beim Ausscheiden Ägyptens bei der WM gegen Argentinien war es zu heftigen Protesten gekommen. Auch Monate später hat das noch ein Nachspiel.
Rund dreieinhalb Monate nach dem Ausscheiden bei der Fußball-WM gegen den späteren Vizeweltmeister Argentinien hat das verlorene Achtelfinale für die ägyptische Nationalmannschaft ein Nachspiel. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes Fifa sperrte Nationaltrainer Hossam Hassan und Teammanager Ibrahim Hassan für drei Spiele, Flügelspieler Mostafa Zico wurde mit einer Sperre von fünf Spielen belegt. Dies teilte der ägyptische Fußball-Verband mit und kündigte zugleich an, Berufung einlegen zu wollen.
Rund um die 2:3-Niederlage der Ägypter gegen Argentinien am 7. Juli hatte es heftige Diskussionen über die Leistung des französischen Schiedsrichters François Letexier gegeben. Hassan sprach nach der Partie, in der seine Mannschaft zwischenzeitlich 2:0 geführt hatte, von gleich mehreren Fehlentscheidungen des Referees. „Sie wollten offenbar, dass Messi im Rennen bleibt“, sagte der Coach mit Blick auf den Superstar der Argentinier.
Für Unmut gesorgt hatte vor allem eine Szene kurz vor dem entscheidenden 3:2 durch Enzo Fernández in der Nachspielzeit – unmittelbar vor der Entstehung dieses Treffers hätten die Ägypter gerne einen Strafstoß gehabt, überprüft wurde die Situation jedoch nicht mehr. Es gab Proteste auf ägyptischer Seite, ein Betreuer sah die Rote Karte.













