Bayern stolpert in der Champions League
„Hatte sofort das Gefühl, der Schiri will etwas Besonderes machen“
14.10.2026 – 00:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Unabhängig vom Platzverweis für Michael Olise macht Vincent Kompany dem Unparteiischen deutliche Vorwürfe. Auch Konrad Laimer übt heftige Kritik.
Bayern-Trainer Vincent Kompany hat sich nach dem 3:3 des FC Bayern bei Viking Stavanger deutlich über die Leistung des bulgarischen Schiedsrichters Georgi Kabakov beschwert. „Ich hatte vor dem Spiel sofort das Gefühl, der Schiedsrichter will heute etwas Besonderes machen. Das war unglaublich deutlich, dass er irgendwann eine größere Rolle spielen wird“, sagte er bei Prime Video. Laut Kompany hätte die „normale Kommunikation“ miteinander schon vor dem Spiel nicht gepasst.
Die Kritik an der Leistung hätte jedoch nichts mit dem Platzverweis für Olise zu tun. „Diese Phase ist nur Michael. Michael, Michael, Michael, Michael“, wiederholte sich der Bayern-Coach, der auch noch weitere deutliche Worte für die Gelb-Rote-Karte fand.
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Kabakovs Ansetzung hatte schon im Vorfeld Wirbel verursacht. Im vergangenen Oktober war er wegen unzureichender Leistungen als Videoschiedsrichter in einem bulgarischen Ligaspiel zeitweise suspendiert worden. Für Uefa-Wettbewerbe galt das jedoch nicht.
Bayern spielte wegen Schiri-Entscheidung zu neunt
„Im Spiel waren deutliche Situationen, wo man sich gefragt hat: ‚Was passiert hier jetzt? In welche Richtung geht dieses Spiel?'“, sagte Kompany. Dieses Gefühl hatte auch Bayern-Verteidiger Konrad Laimer: „Der Schiri wollte heute irgendwie pfeifen, was er will. Aber das ist eine andere Geschichte“, sagte er bei Prime Video. Der Österreicher beschwerte sich vor dem Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer so heftig beim Unparteiischen, dass er wegen Meckerns die Gelbe Karte sah. „Ich war jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri, und ich will jetzt auch gar nicht mehr über den reden“, kanzelte er das Thema ab.
Wenn man das spüre, „muss man noch schlauer auf dem Platz sein“, forderte Kompany von seinen Spielern. „Egal, was der Schiedsrichter macht: Wir müssen eine kompetitive, schlaue Linie spielen und das haben wir heute nicht gemacht.“














