Nach Patzern in Augsburg
„Lasst Manu in Ruhe“: Weltmeister verteidigt Neuer
12.10.2026 – 13:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Sepp Maier stellt sich nach Neuers Patzern klar hinter den 40-Jährigen – und teilt gegen Kritiker aus. Lothar Matthäus sieht die Sache ganz anders.
Nach Neuers schwachem Auftritt beim 2:2 in Augsburg ist eine Debatte entbrannt, ob der 23-jährige Jonas Urbig den 40-Jährigen noch in dieser Saison als Nummer eins beim FC Bayern ablösen soll. Torwart-Legende Sepp Maier hat sich klar positioniert – und dabei auch Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus widersprochen.
Der 82-jährige Weltmeister von 1974 wehrte sich im Gespräch mit dem „Münchner Merkur/tz“ gegen die Kritik an Neuer: „So ein Theater, nur weil er ein gewisses Alter erreicht hat? Das ist doch ein Schmarrn! Es gibt gute oder schlechte Torhüter, aber keine alten. Manuel ist immer noch ein sehr guter.“
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Auch Neuers Verdienste für den Klub betonte Maier: „Man muss nicht nur an die Zukunft denken, sondern auch an die Vergangenheit. Was der alles geleistet hat, wie viele Spiele und Titel er den Bayern gewonnen hat. Dieses Geschimpfte, die Diskussion – das ist typisch deutsch!“ Sein Appell: „Lasst Manu in Ruhe!“
Maier über Urbig: „Ja, was hat der denn gehalten?“
Von einer schnellen Beförderung Urbigs hält Maier ebenfalls wenig. „Jonas Urbig ist Anfang 20, dem tut man nichts Gutes, wenn man ihn jetzt in den Himmel lobt. Da lese ich, er habe bei der Nationalmannschaft gut gehalten. Ja, was hat der denn gehalten? Ein paar Bälle, die ganz normal aufs Tor kamen“, sagte er. „Lassen Sie den erst mal eine ganze Saison spielen, bevor Sie Lorbeeren austeilen.“
Matthäus sieht das anders. Der Weltmeister von 1990 und Sky-Experte sagte: „Urbig hat alle Voraussetzungen, sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft die Nummer eins zu werden. Er ist wirklich fantastisch, lernt von Neuer und wird ihn irgendwann ablösen. Ob es in dieser Saison ist oder in der nächsten, werden die Leistungen von Neuer entscheiden.“














